
Wer Probleme mit Drogensucht hat, braucht Hilfe und einen menschenwürdigen Umgang. Ein Drogenkonsumraum wäre ein Gewinn für alle Seiten: Er minimiert die Gefahren für Konsumenten durch die Bereitstellung und Entsorgung von Pflastern, Spritzenbesteck oder sterilen Handschuhen. Informationen über Hilfsangebote zu Suchttherapien und Entzug werden gezielt an die abhängigen Menschen gebracht. Auch durch den Konsum ausgelöste medizinische Notfälle können sofort fachgerecht behandelt werden. Die Bevölkerung der von der Drogenszene frequentierten Stadtbereiche wird entlastet, weil die Hinterlassenschaften keine Unbeteiligten gefährden können.

Auch der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Duisburg, Felix Lütke, sieht es als Affront an: „Mit dieser Blockade werden die Abhängigen, die Bevölkerung und Geschäftsleute nahe der Szenetreffpunkte sowie die Steuerzahler belastet. Konstruktive Lösungen der GroKo im Sinne der gesundheitlichen Fürsorge und der Attraktivität der City sind das nicht.“
Drogenkonsumräume werden neben Düsseldorf auch in Bochum, Wuppertal, Bonn, Essen, Köln und Dortmund betrieben; deutschlandweit gibt es aktuell 31.
Die Grünen im Rat der Stadt Duisburg
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