
Intendant Michael Steindl präsentiert die Inhalte des Programms für die gesamte Spielzeit, das auch bereits das Theatertreffen im Rahmen der 45. Duisburger Akzente beinhaltet:
„Elf Premieren, davon vier in Koproduktion, und sieben große Gastspiele bestimmen das Programm. Je zweimal sind das Berliner Ensemble und das Schauspiel Hannover zu erleben. Im Rahmen des THEATERTREFFEN markieren das Thalia Theater Hamburg, das Staatsschauspiel Dresden und die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin den Höhepunkt der kommenden Saison. Dazu kommen musikalische Produktionen vom Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel und Dirk Schäfer, Figurentheater mit FAMILIE FLÖZ und Bühne Cipolla – sowie die 100. Vorstellung der Koproduktion KLASSE KLASSE mit Theater Strahl Berlin, die vor 15 Jahren ihre Duisburger Premiere feierte.
Auch wenn über die Verstetigung der Förderung „Neue Wege“ durch das Land NRW noch nicht final entschieden ist, freue ich mich besonders, dass wir mit großer Anstrengung die beiden Projektstellen im Schauspielteam auch für die kommende Spielzeit beibehalten werden. Der Mehrwert wird ersichtlich in der für das Frühjahr im Opernfoyer geplanten Lese-Performance-Reihe TXT@night und in dem Angebot „Frau Böhrke trifft TILL“, mit der die Zusammenarbeit mit den Duisburger Schulen weiter intensiviert werden soll.“
Zur Preisstruktur und Vertrieb informiert Geschäftsleiterin Petra Schröder: „Wir sind sehr dankbar über den deutlichen Aufwärtstrend bei den Besucherzahlen nach den Einbrüchen durch die Corona Pandemie. Aus diesem Grund haben wir uns auch bewusst – trotz Preissteigerungen bei sämtlichen Infrastrukturkosten – dafür entschieden, unsere Eintrittsgelder in der kommenden Spielzeit noch nicht zu erhöhen.
Die Kosten für eine Veranstaltung liegen zwischen 12 Euro in der günstigsten Kategorie und 36 Euro in der besten Kategorie für ein Schauspiel beim Theatertreffen und sind damit sehr erschwinglich. Besonders zu empfehlen ist das neue Abo Q mit drei feststehenden Terminen und einem Schauspiel nach Wahl, das schon ab 70 Euro erworben werden kann.
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2023/24 hat begonnen: Karten gibt es unter www.theater-duisburg.de, unter Telefon 0203 / 283 62100 und in der Theaterkasse am Opernplatz.
Spektakuläres Gastspielprogramm mit Stefanie Reinsperger und Jens Harzer

Friederike Becht und Roland Riebeling bleiben dem Schauspiel Duisburg weiterhin verbunden

Reichhaltiges Programm für alle Altersgruppen

Fünf Spieltrieb-Premieren
„Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“ wird die Schauspiel-Saison im Großen Haus mit dem Liederabend „Fucking Lonely (relaoded)“ eröffnen. Für alle Theaterinteressierten zwischen 17 und 23 Jahren stehen als offene Projekte „Woyzeck“ von Georg Büchner (Regie: Damira Schumacher) und die Eigenproduktion „Wurzeln“ (Regie: Jule Pichler und Steven Wind) auf dem Programm. Die Kennenlerntage sind am 20. August 2023 bzw. am 27. Januar 2024. Mit „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert in einer auf vier Darsteller*innen reduzierten Fassung präsentiert das langjährige Spieltrieb-Mitglied Juliette van Loon ihre erste eigene Regie-Arbeit. Die Spielzeit beschießt die Neuinszenierung von Rike Reinigers Monolog „Name: Sophie Scholl“ durch Intendant Michael Steindl. Er wird außerdem im Rahmen des THEATERTREFFEN mit den Schauspielerinnen Sina Ebell und Stefanie Winner „Keimzellen“ zur Aufführung bringen. Leichtfüßig erzählt das Stück der franko-kanadischen Autorin Rébecca Déraspe von der außergewöhnlichen Freundschaft zweier Frauen, die durch eine Schwangerschaftsdiagnose mit Trisomie 21 auf eine besondere Probe gestellt wird.
Besondere Extras: Kai Magnus Sting, Ursula Wawschroschek und TXT@night
Das ohnehin reichhaltige Programm wird für die Saison 2023/24 noch um die Rubrik „Extra“ erweitert. Im Dezember ist Kabarettist Kai Magnus Sting mit seinem Programm „Unter Weihnachtsmännern“ im Großen Haus zu erleben. Im Februar präsentiert Ursula Wawroschek, die seit 2016 als Pianistin und Cellistin mit Kai Bettermann die Songs von Queen in „Being Freddie Mercury“ auf besondere Weise zu Gehör bringt, im Opernfoyer ihr Soloprogramm „Diva-Abend … eine Pianistin ist auch dabei“. Und im selben Monat startet ebendort ein ganz neues Format unter dem Titel „TXT@night“. Dramaturg Gabriel Rodríguez Silvero hat dafür vier Literatur-Performances zusammengestellt, die den Blick auf neue Texte und Konzepte eröffnen. Im Rahmen des THEATERTREFFEN wird dabei auch Katja Brunner live zu erleben sein, deren Stück „Die Kunst der Wunde“ gerade zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen war.
Stadt Duisburg / Schauspiel Duisburg
Fotos: Petra Grünendahl (1), Mattias Horn (1), Kerstin Schomburg (1), Armin Smailovic (1)
Entdecke mehr von Rundschau Duisburg
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
Sie muessen eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben Einloggen