

Vordere Reihe: Birgit Mölders, stellv. Geschäftsführerin Jobcenter, Martin Breil, Untere Denkmalschutzbehörde 2. Reihe: Julia Nückel, Untere Denkmalschutzbehörde, Petra Kastner, Untere Denkmalschutzbehörde, Michael Höfig, Jobcenter 3. Reihe: Thorsten Fischer, stellv. Vors. Heimatverein Hamborn, Jörg Weißmann, Vorsitzender Heimatverein Hamborn, Holger Pütz, Heimatverein Hamborn, Hilmar Loy, Liegenschaftsverwalter Jobcenter, Jürgen Müller, Amt für Projektmanagement, Beigeordneter Michael Rüscher. Foto: Simone Saß / Stadt Duisburg.
Weitere Highlights: Das ehemalige Stadtbad Hamborn wurde erneut zum Leben erweckt und ist die neue Residenz des Jobcenters im Duisburger Norden. Vielen Duisburgern ist der stadtteilprägende Backsteinbau bekannt, nicht wenige haben dort ihre ersten Schwimmrunden gedreht. Die Schwimmbecken sind während der umfangreichen Umbaumaßnahmen dank eines kreativen Architekturbüros und engmaschiger Denkmalabstimmungen in die neue Nutzung integriert worden. Aus den unschönen „Lost Places“ wurde eine attraktives Servicecenter, das sich seinen Besuchern mit einem umfangreichen Programm zeigt. Das Duisburger Rathaus öffnet mit einem „Tag der offenen Tür“ die Tore und bietet unter anderem einen Einblick in den repräsentativen Ratssaal. Wer einen Spaziergang durch eine dörfliche Idylle machen möchte, erlebt bei einem Rundgang den Werdegang des Dorfes Friemersheim bis in die heutige Zeit. Innerhalb des Denkmalbereiches können die einzelnen prägenden Denkmäler wie Dorfkirche, Restauration Schuhmachers, ehem. Nühlenhof mit Backhaus und Bauerngarten und einige mehr besichtigt werden.
Viele weitere Denkmaltalente stehen auf der Duisburger „Denkmalbühne“ und lassen hinter ihre Kulissen blicken. Das Programmheft ist unter www.duisburg.de (Stichwort: „Tag des offenen Denkmals“) abrufbar.
Hintergrund
Der Tag des offenen Denkmals ist als Schaufenster der Denkmalpflege nun bereits seit 30 Jahren die „Bühne“ für alle Denkmal-Talente. Bau- und Bodendenkmale, Garten- und Landschaftsdenkmale, bewegliche Denkmale, oder auch traditionelle handwerkliche Techniken und immaterielles Erbe können am zweiten Sonntag im September ihre Besonderheiten einem breiten Publikum präsentieren. Die ihnen innewohnenden Werte und Qualitäten gilt es zu entdecken – und zu vermitteln, so der Tenor der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Zur nachhaltigen Bewahrung des kulturellen Erbes ist nicht nur der Schutz durch ein Gesetz, in dem die fachlichen Hauptkriterien definiert sind als historisch, kunsthistorisch, städtebaulich oder wissenschaftlich bedeutend. Sie brauchen auch das Staunen, den Respekt und die Bewunderung eines jeden Einzelnen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist bundesweit tätig und vertritt und fördert und förderte Denkmäler aller Gattungen, kann frei und unabhängig von Einzelinteressen, politischer Stimmungslage oder örtlichen Druck agieren. In Duisburg konnten bereits viele Maßnahmen an Baudenkmälern mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert werden, so dass diese für die Zukunft erhalten und weiterhin als Zeugnisse unserer Stadt sichtbar und erlebbar bleiben. Die Lohmühle in Duisburg Baerl, ebenfalls im Programm, gehört auch zu den Förderprojekten.
Am 12. September 1993 fand der erste Tag des offenen Denkmals® bundesweit, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, statt. Das erste bundesweite Plakat zum Tag des offenen Denkmals® war ein echter Blickfang: Künstler und Fotograf Roland Rossner nutzte plakative Farben, um das das Schloss- und Klosterkomplex in Dargun – gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz –, stellvertretend für Denkmale in ganz Deutschland in Szene zu setzen.
Seit dem Start, wurde der Denkmaltag zu einer Erfolgsserie, jedes Jahr unter einem anderen Motto, die bis heute angehalten hat und ist damit das größte Kulturevent Deutschlands. Ein guter Grund den 30. Geburtstag gebührend zu feiern!
Stadt Duisburg
Fotos: Petra Grünendahl (1), Simone Saß / Stadt Duisburg (1)
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