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Niederrheinische IHK bedauert Ergebnisse der Bertelsmann-Studie: Junge Menschen wollen Job statt Ausbildung

Niederrheinische IHK will Chancen der Ausbildung stärker hervorheben

Matthias Wulfert, IHK-Geschäftsführer im Bereich Aus- und Weiterbildung. Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK.
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Laut Bertelsmann-Studie möchte jeder fünfte Schüler in Deutschland nach der Schule direkt arbeiten. Das ist keine gute Nachricht für den bereits geschwächten Ausbildungsmarkt, kommentiert Matthias Wulfert, Geschäftsführer im Bereich Aus- und Weiterbildung der Niederrheinischen IHK:

„Unsere Unternehmen suchen händeringend nach jungen Leuten für eine Lehrstelle. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen also gut. Umso wichtiger ist ein Realitätscheck. Es hilft uns zu verstehen, wo es hakt: Laut Studie fühlen Jugendliche zu wenig informiert und gehen dann jobben. Da fehlt auf Dauer die Perspektive. Hier setzen wir an. Junge Leute können auf uns zukommen – egal ob per Telefon oder Tiktok. Wir versuchen, für jeden die passende Lösung zu finden.“

Azubis in Schulen unterwegs
Nicht jeder möchte auf die nächste Messe gehen oder irgendwo anrufen. Deswegen schult die IHK Azubis, die in Schulen über ihre Ausbildung berichten, sogenannte Ausbildungsbotschafter. „Jemandem im gleichen Alter hört man noch mal ganz anders zu. Die Botschafter können aus der Praxis in den Unternehmen berichten. Gleichzeitig haben sie den Bewerbungsprozess noch im Kopf. Das ist authentisch und hilft“, weiß Janine Peters, Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und Fachkräfte bei der Niederrheinischen IHK.

Virtuelle Einblicke mit der App „Azubiworld Niederrhein“
Auch per Smartphone lassen sich verschiedene Berufe und Ausbildungsbetriebe erkunden – ganz einfach über 360-Grad-Videos. Dazu hat die Niederrheinische IHK die App „Azubiworld Niederrhein“ entwickelt. Nach den Sommerferien stellt die IHK Schulen in der Region Handyhalterungen zur Verfügung. So kann die App im Unterricht und in den Pausen genutzt werden.

Termine und Kontakt

Janine Peters, IHK-Teamleiterin für Ausbildungsmarkt und Fachkräfte. Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK.
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Wer nicht warten möchte, bis der nächste Ausbildungsbotschafter in die eigene Schule kommt, kann sich folgende Termine merken:

  • 24. September: Tag der Logistik im Kreis Kleve: Schüler aus dem Kreis können einen Blick hinter die Kulissen eines Logistikbetriebs werfen.
  • 4. November: Azubi-Speed-Dating bei der Niederrheinischen IHK in Duisburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Jugendliche können in kurzer Zeit verschiedene Unternehmen kennenlernen.

Anmelden können sich Interessierte bei Jana Bartels, bartels@niederrhein.ihk.de, 0203/2821-283. Wer direkt nach passenden Ausbildungsplätzen sucht, findet Angebote in der landesweiten Ausbildungsbörse ausbildung.nrw oder bei Julien Piron, piron@niederrhein.ihk.de, 0203/2821-498. Auch bei Instagram und Tiktok informiert die IHK über aktuelle Themen unter @ihkniederrhein.

 
Niederrheinische IHK
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
www.ihk.de/niederrhein
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK

 

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