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Zukunft Schule: Investitionen in Duisburger Schulinfrastruktur

Schulneubau Gesamtschule Mitte-Süd. Visualisierung: Stadt Duisburg.
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Sanieren, modernisieren, bauen: Um für Schüler wie auch für Lehrkräfte bessere Lernorte zu schaffen, investiert die Stadt Duisburg in viele Bauvorhaben. Allein durch das bereits abgeschlossene Förderprogramm „Gute Schule 2020“ sind bereits mehr als 86 Mio. Euro in über 100 Duisburger Projekte geflossen – von der energetischen Sanierung bis hin zum Neubau.

Zu den in diesem Jahr fertiggestellten Erweiterungsbauten von Grundschulen gehören zum Beispiel die Salzmann- und die Vennbruchschule, die Grundschulen Mevissenstraße und Hochfelder Markt. Ende des Jahres wird zudem der Erweiterungsneubau der Abtei Grundschule fertig, so dass in diesen umgezogen und anschließend der Bestand dort kernsaniert werden kann.

Auch der Baubeginn von vier Erweiterungsneubauten an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-, der Heinrich-Heine-, und der Theodor-König-Gesamtschule steht diesen Sommer an. Insgesamt werden mehr als 170 Mio. Euro an diesen Standorten investiert, da nachlaufend die Bestandsgebäude ebenfalls saniert werden sollen.

Mit den neuen Gesamtschulen Mitte-Süd und Anne-Frank entstehen zwei völlig neue Schulen, die künftig noch mehr Platz für Schüler bieten. Hierfür sind mehr als 200 Mio. Euro veranschlagt.

„Es geht nicht nur um Beton und Technik, sondern um gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendliche in Duisburg. Gute Schulen sind die Grundlage für eine gute Zukunft“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Ich weiß, dass es noch Einiges zu tun gibt und, dass wir noch nicht am Ziel sind. Aber: Wir sind auf einem guten Weg – mit klarer Richtung, guten Ideen und viel Engagement.“ Neue Ausstattung, helle Räume und flexible Lernzonen in modernen Schulgebäuden tragen zu mehr Freude in der Schule und zu mehr Erfolg im Unterricht bei. „Wir wollen, dass sich Kinder und Jugendliche beim Lernen wohlfühlen“, so Sören Link.

Ein wichtiges Element zukunftsorientierter Schulbauprojekte ist die modulare Bauweise. „Die Gesamtschule Walsum erhält auf rund 2.860 Quadratmetern als erstes Schulprojekt dieser Größenordnung in Duisburg einen Erweiterungsbau in modularer Bauweise“, sagt Thomas Patermann, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Durch den hohen Vorfertigungsgrad lassen sich Bauzeiten deutlich verkürzen, Lärm und Baustellenverkehr werden reduziert – ein Vorteil für den Schulbetrieb und das Umfeld.“

Auch von Vorteil: Energieeffiziente Gebäude entlasten die Umwelt und senken massiv die Betriebskosten. „Mit den neuen und neu sanierten Schulen leisten wir dabei auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, weil regenerative Heizsysteme mit Luft-Wasserwämepumpen, Eisspeicherheizungen und Geothermie zum Einsatz kommen“, sagt Robin Eckardt, Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg.

Gleichzeitig schaffen Sanierungen und Neubauten auch attraktivere Arbeitsplätze für Lehrkräfte. „Im Wettstreit um die wichtigen Fachkräfte erwerben wir uns durch eine moderne Schulinfrastruktur wichtige Standortvorteile“, sagt Astrid Neese, Schuldezernentin der Stadt Duisburg und ergänzt: „Mit der Weiterentwicklung von Schulstandorten werden außerdem die Quartiere gestärkt: Eltern wissen zu schätzen, wenn sich eine gute Schule in unmittelbarer Nähe befindet.“

Umgesetzt werden die Maßnahmen von den Wirtschaftsbetrieben und der Schulbaugesellschaft. Finanziert werden die Baumaßnahmen durch kommunale Mittel sowie durch Fördergelder von Bund und Land.
Stadt Duisburg

 

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