Anträge können jetzt eingereicht werden

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Das Gesamtvolumen des Förderprogramms umfasst 150.000 Euro. Anträge für Projekte, die 2026 umgesetzt werden sollen, müssen bis zum 1. September dieses Jahres eingereicht sein. Je Projekt können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Die Förderung wird für alle Sparten und Bereiche des Kulturschaffens gewährt.
Den Regionalen Bezug stärken
Der Ansatz der Regionalen Kulturförderung liegt darin, Projekte mit starkem regionalem Bezug und nachhaltiger Wirkung zu fördern und auf diese Weise die Kulturlandschaft des Ruhrgebiets zu stärken. Es werden Projekte und Netzwerke gefördert, die städte- und gemeindeübergreifend gemeinschaftlich entwickelt werden.
Zudem werden Projekte gefördert, die den Ausbau interdisziplinärer und regional kooperativer Arbeits- und Produktionsweisen insbesondere im Bereich der freien Szene zum Ziel haben. Dabei soll es vor allem um die Förderung von identitätsstiftenden sowie strukturbildenden Gemeinschaftsprojekten der freien Kulturträger der Region sowie von Kooperationsprojekten freier Kulturträgern der Region mit öffentlich-rechtlich getragenen Kultureinrichtungen gehen.
Die Förderrichtlinien stehen zum Download bereit. Mehr Informationen, Förderrichtlinien und des Antrag gibt es unter www.rvr.ruhr/themen/kultur/kulturfoerderung/.
Regionalverband Ruhr (RVR)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) als Zusammenschluss von elf kreisfreien Städten und vier Kreisen hat den gesetzlichen Auftrag, die Gestaltung des Ruhrgebiets voranzutreiben. Er wurde am 5. Mai 1920 als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) gegründet und hat somit im Jahr 2020 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Sein erster Verbandsdirektor Robert Schmidt (1869-1934) gilt als der Vater der Regionalplanung. Er legte bereits 1912 einen Generalsiedlungsplan für das Ruhrgebiet vor, der später Grundlage für die überörtliche Planung von regionalen Grünzügen, Verbandsstraßen wie dem Ruhrschnellweg und den Revierparks werden sollte. Seit April 2024 ist Garrelt Duin als Regionaldirektor des Verbandes Nachfolger von Karola Geiß-Netthöfel, die die Geschicke des Verbandes von 2011 bis 2024 leitete.
Die gesetzliche Zuständigkeit des Verbandes für die Landesplanung fürs Ruhrgebiet wurde 1975 eingeschränkt, als Staatliche Regionalplanung jedoch 2009 zurück übertragen. Damit endete die drei Jahrzehnte dauernde planerische Dreiteilung des Ruhrgebiets (auf die Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster und Arnsberg). Verbunden mit Änderungen des Gesetzes über den Verband änderte sich auch sein Name: 1979 wurde der SVR in Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) umbenannt, seit 2004 heißt der Verband Regionalverband Ruhr (RVR). Das Jubiläumsjahr 2020 war gleichzeitig das Jahr, in dem zum ersten Mal das Ruhrparlament als Verbandsversammlung von den Bürgern der Metropole Ruhr direkt gewählt wurde. Es beschließt über die Arbeit des Verbandes.
Rund 480 Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) planen und entwickeln die Region, managen Infrastrukturprojekten wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark, das regionale Radwegenetz sowie Wald- und Grünflächen. Auf allen relevanten regionalen Handlungsfeldern agiert der Verband entweder als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger für das Ruhrgebiet. Ziel ist es, die grünste Industrieregion der Welt zu werden. Zu seinen wichtigsten Gesellschaften gehören u .a. die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR).
Regionalverband Ruhr (RVR)
Foto: Daniel Gasenzer
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