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Urbane Künste Ruhr eröffnet Ausstellung im Duisburger Innenhafen mit umfangreichen Programm

ZWISCHEN ERFINDEN UND ERFASSEN –
SUCHBEWEGUNGEN IM DUISBURGER INNENHAFEN
Eine Ausstellung von Urbane Künste Ruhr zur Ruhrtriennale 2025

Ramona Schacht und Luca Bublik: Corporate Bodies – Die übersehene weibliche Arbeit im Ruhrgebiet. Foto: Katja Illner.
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Am Freitag, 22. August, eröffnet Urbane Künste Ruhr die Ausstellung Zwischen Erfinden und Erfassen. Suchbewegungen im Duisburger Innenhafen mit einem umfangreichen Programm. Jeweils ab 12 Uhr erwarten die Besucher*innen im Verlauf des Eröffnungswochenendes (22. bis 24.8.) Performances, Workshops, Führungen und Gespräche. Die feierliche Eröffnung findet am Freitag um 16 Uhr statt. Die Ausstellung ist der diesjährige Beitrag von Urbane Künste Ruhr zur Ruhrtriennale 2025, an der dieses Jahr rund 630 Künstler aus 38 Ländern teilnehmen.

Zwischen Erfinden und Erfassen –
Suchbewegungen im Duisburger Innenhafen

22. August 2025 – 5. Oktober 2025
Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag, 12-19 Uhr
Kultur- und Stadthistorisches Museum: Mittwoch – Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr

Mit Arbeiten von Arhun Aksakal, Cosima von Bonin, Stella Flatten, Marlin de Haan, Paula Pedraza, Franziska Pierwoss & Jonas Leifert, Ramona Schacht & Luca Bublik, John Smith, Nesrin Tanç, Alfredo Thiermann, Iris Touliatou, Anna R. Winder. Künstlerische Leitung: Britta Peters, Kuratorinnen: Alisha Raissa Danscher und Britta Peters.

Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, 22. August 2025, um 16 Uhr statt. Die Ausstellung ist am Eröffnungstag bereits ab 12 Uhr zugänglich. Eröffnungswochenende: 22. bis 24. August 2025.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Arhun Aksakal: Eurogate im Garten der Erinnerung. Foto: Katja Illner.
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Im Beitrag zur diesjährigen Ruhrtriennale erkundet Urbane Künste Ruhr das Hafengelände mit künstlerischen Mitteln. Die Arbeiten von zwölf Künstlern und Kollektiven reflektieren die Architektur vor Ort, untersuchen historische Spuren von der Römerzeit bis in die Gegenwart und setzen sich mit den Folgen industrieller Produktion auseinander. Zwischen archäologischen Funden, industrieller Vergangenheit und postmodernen Überformungen überlagern sich vor Ort Prozesse des Gelingens und Scheiterns. Die Künstler nehmen diese Situation zum Anlass, um Geschichten herauszuarbeiten und neue Verbindungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen.

Der Duisburger Innenhafen
Spuren aus dem Mittelalter, Reste der Industriegeschichte, postmoderne Architektur und Naherholung verdichten sich im Duisburger Innenhafen zu einer collagierten Stadtlandschaft. Dem kleinen Bruder des Duisburger Binnenhafens sieht man seine Funktion als Europas ehemals größter Getreide-Umschlagplatz heute kaum mehr an: In den 1990er Jahren wurde der Hafenkanal im Zuge der Internationalen Bauausstellung Emscher Park überformt und nach einem Masterplan des Architekten Sir Norman Foster als Wohn- und Freizeitort neu erfunden. Gleichzeitig gibt es mit dem Stadtarchiv, dem Zentrum für Erinnerungskultur, dem Landesarchiv NRW und dem Garten der Erinnerungen des Künstlers Dani Karavan vor Ort eine hohe Dichte an Institutionen, die sich historischen Zusammenhängen widmen.

Die Ausstellung Zwischen Erfinden und Erfassen wirft mit größtenteils neu entstandenen skulpturalen, performativen sowie Sound- und Video-Arbeiten internationaler Künstler einen gegenwärtigen Blick auf den Innenhafen und erforscht Prozesse des Erfindens, Überlagerns und Scheiterns.

Das Programm des Eröffnungswochenendes der Ruhrtriennale
Freitag, 22. August 2025
12 Uhr: Soft Opening, alle Ausstellungsorte öffnen
13 Uhr: Stella Flatten: Erster Spatenstich Die Halde/The Dump
14 Uhr: Marlin de Haan: First Glow Performance Practising Apocalypse
14–17 Uhr: Franziska Pierwoss und Jonas Leifert: Performance soft smoke
16 Uhr: Feierliche Eröffnung mit Reden von Edeltraud Klabuhn, Erste Bürgermeisterin der Stadt Duisburg; Ivo Van Hove, Intendant Ruhrtriennale; Britta Peters, Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr.
17:30 Uhr: Arhun Aksakal: INTRO Performance EUROGATE

Samstag, 23. August 2025
12–19 Uhr: Öffnungszeiten der Ausstellung
14–17 Uhr: Marlin de Haan: Performance Practising Apocalypse
14–17 Uhr: Franziska Pierwoss und Jonas Leifert: Performance soft smoke
15 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Alisha Raissa Danscher in deutscher Sprache, Anmeldung erforderlich
17:30–18:30 Uhr: Arhun Aksakal: Performance EUROGATE

Sonntag, 24. august 2025
12–19 Uhr: Öffnungszeiten der Ausstellung
13:30–16:30 Uhr: Radtour am Emscherkunstweg zur Ausstellung
14–17 Uhr: Marlin de Haan: Performance Practising Apocalypse
14–17 Uhr: Franziska Pierwoss und Jonas Leifert: Performance soft smoke
17:30–18:30 Uhr: Arhun Aksakal: Performance EUROGATE

Urbane Künste Ruhr
Urbane Künste Ruhr ist eine vielgestaltige, dezentrale Institution für Gegenwartskunst im Ruhrgebiet. Neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und Chorwerk Ruhr ist Urbane Künste Ruhr Teil der Kultur Ruhr GmbH mit Sitz in Bochum, deren Gesellschafter und öffentliche Förderer das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr sind.
Urbane Künste Ruhr
Foto: Katja Illner

 

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