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Wirtschaftsbetriebe Duisburg: Neues Gerätehaus für den Löschzug 210 in Meiderich

Investition in Sicherheit und Ehrenamt

Neues Gerätehaus für den Löschzug 210: Grundsteinlegung an der Emmericher Straße in Meiderich mit Vertretern der Stadt Duisburg, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) und der Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (dig). Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
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An der Emmericher Straße 121–133 in Meiderich ist der offizielle Startschuss gefallen: Vertreter der Stadt Duisburg, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) und der Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (dig) legten gemeinsam den Grundstein für das neue Gerätehaus des Löschzugs 210. Der Neubau ersetzt die bisherigen, teils über 100 Jahre alten Standorte der Löschgruppen 201 an der Apostelstraße in Laar und 202 an der Augustastraße in Meiderich, die den heutigen technischen, funktionalen und sicherheitsrelevanten Anforderungen nicht mehr entsprechen. Mit dem Projekt setzt die Stadt Duisburg den Brandschutzbedarfsplan um und stärkt dauerhaft den Brand- und Katastrophenschutz in den Stadtteilen Ruhrort, Laar, Beeck, Beeckerwerth, Meiderich und Bruckhausen.

„Mit dem neuen Gerätehaus würdigen wir das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, die Tag und Nacht für die Sicherheit unserer Bürger da sind. Sie verdienen es, für ihre Arbeit und ihre Ausbildung die beste Ausstattung zu bekommen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Das Projekt soll nicht nur die Einsatzbereitschaft sichern, sondern auch die Attraktivität des Ehrenamts steigern. Moderne Umkleiden, Schulungs- und Aufenthaltsräume, ein eigener Bereich für die Jugendfeuerwehr sowie ein Fitnessraum schaffen zeitgemäße Bedingungen für Ausbildung und Einsatz.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 8,75 Millionen Euro. Das Gebäude wird eine Bruttogrundfläche von 1.558 Quadratmetern und eine Nettoraumfläche von 1.420 Quadratmetern umfassen. Die Fertigstellung ist für Oktober 2026 geplant.

Der Neubau besteht aus einer Fahrzeughalle mit sechs Stellplätzen und integrierter Waschhalle, einem zweigeschossigen Sozial- und Verwaltungsbau sowie einem Nebengebäude für Notstromaggregat und Gefahrstofflager. Stahlbetonrahmenkonstruktion, Sandwichfassaden und Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken sorgen für robuste, langlebige Bauqualität.

Neues Gerätehaus für den Löschzug 210 in Meiderich. Visualisierung: JOHANN BUNTE Bauunternehmung SE & Co. KG.
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Bei der Planung spielten Energieeffizienz und Klimaschutz eine wichtige Rolle. Eine Photovoltaikanlage, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung im Sozialtrakt und Deckenstrahlplatten in der Fahrzeughalle sorgen für umweltfreundliche Wärmeversorgung. Ein extensiv begrüntes Flachdach, vielfältige Bepflanzungen und eine Lärmschutzwand mit Bambuslattung fördern Biodiversität und verbessern das Mikroklima. Zusätzlich zu den 20 PKW-Stellplätzen gibt es überdachte Fahrradstellplätze und eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge für die nachhaltige Mobilitätswende. Barrierefreie Zugänge, ein Aufzug und ein spezieller Stellplatz stellen sicher, dass alle Bereiche ohne Hindernisse erreichbar sind.

„Wir errichten hier nicht einfach ein Gebäude, sondern einen modernen, funktionalen Standort, der den hohen Anforderungen des Feuerwehralltags gerecht wird. Robuste Bauweise, nachhaltige Energieversorgung und eine durchdachte Ausstattung sorgen dafür, dass der Löschzug 210 optimal arbeiten kann – heute und in Zukunft“, so Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Das Gerätehaus entsteht unter der erfahrenen Leitung der Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (dig), die bei Planung und Umsetzung auf umfangreiches Know-how aus zahlreichen kommunalen Bauprojekten zurückgreift. „Die Planung des neuen Gerätehauses vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Durch die enge Abstimmung mit der Feuerwehr konnten wir ein Konzept entwickeln, das präzise auf ihre Anforderungen zugeschnitten ist – und gleichzeitig höchste bauliche Standards erfüllt“, ergänzte Lars Nennhaus, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH.

Gemeinsam investieren WBD, Stadt und dig in Sicherheit, schnelle Hilfe und qualifizierte Ausbildung – und stärken so Einsatzbereitschaft, Ehrenamt und den Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Duisburger Norden.

 
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Foto: Logo.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg entsorgen nicht nur den Abfall oder reinigen die Straßen, sondern sind auch für das Abwasser der Stadt verantwortlich und bauen oder reparieren Straßen und Brücken. Die Pflege städtischer Spielplätze, städtischer Grünanlagen oder der städtischen Friedhöfe gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Als Anstalt des öffentlichen Rechts gehören die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt.
www.wb-duisburg.de

Aufgaben:

  • Abfallentsorgung
  • Stadtreinigung
  • Stadtentwässerung
  • Planung und Unterhaltung der Spielplätze
  • Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
  • Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
  • Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
    Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen
  • Bewirtschaftung der Städtischen Immobilien
    (Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
    ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD)
  • Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
  • Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Visualisierung: JOHANN BUNTE Bauunternehmung SE & Co. KG

 

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