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„Die Cölve-Brücke ist unverzichtbar als Verbindung zwischen Moers und Duisburg – sie verbindet Menschen, Nachbarschaften, Heimat und Arbeitsplatz. Die Umwege der letzten Jahre haben Zeit und Nerven gekostet, das habe ich als Bergheimer selbst erlebt. Damit ist jetzt Schluss: Die Cölve-Brücke steht, entlastet den Verkehr und rückt unsere Städte auch räumlich wieder enger zusammen. Besonders freut mich, dass die Bauphase so reibungslos und im Zeitplan abgelaufen ist. Für Projekte dieser Größenordnung ist das nicht immer eine Selbstverständlichkeit“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Auch Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, zieht eine positive Bilanz: „Wir danken allen Beteiligten für ihre Tag- und Nachteinsätze. Besonders stolz sind wir auf den landesweit einzigartig sowie technisch anspruchsvollen Einschub der Brücke über die Gleise bei laufendem Bahnverkehr, eine außergewöhnliche Bau- und Ingenieurleistung. Dass wir dieses Infrastrukturprojekt in kürzester Zeit von der Planung bis zur Inbetriebnahme realisieren konnten, ist in Deutschland nahezu einzigartig und kann als Vorbild für weitere anstehende Projekte dienen. Mit etwa einem Jahr Vorbereitung wurde die neue Brücke in nur 18 Monaten geplant und gebaut.“

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In den vergangenen Wochen wurden schließlich die Abdichtung der Brückenkonstruktion, Asphaltarbeiten sowie die Installation der Straßenbeleuchtung durchgeführt. Parallel dazu entstanden neue Entwässerungsanlagen auf Duisburger Stadtgebiet, die künftig das Regenwasser gezielt ableiten und verhindern, dass verschmutztes Wasser in den Rumelner Bach gelangt. Zum Schluss erfolgten die Montage der Verkehrsbeschilderung sowie die finale Fahrbahnmarkierung.
Aufgrund einer starken Partnerschaft der Arbeitsgemeinschaft aus IHT Bochum und STRABAG Essen konnte die Brücke samt der Entwässerungs-, Straßen- und sonstigen Nebenanlagen ab der Düsseldorfer Straße bis zum Lohfelder Weg nach rund einem Jahr Bauzeit fertiggestellt werden. „Dieser Kraftakt zeigt eindrucksvoll die Ideen- und Innovationsfähigkeit sowie partnerschaftliche Zusammenarbeit mit schlagfertigen Bauunternehmen durch unser Fachpersonal“, unterstreicht Sebastian Beck die Leistung.
Die neue Cölve-Brücke überspannt insgesamt sieben Bahngleise und verbindet Duisburg und Moers künftig wieder zuverlässig miteinander. Sie ist 45,4 Meter lang – mit Flügelwänden ergibt sich eine Gesamtlänge von 73,6 Metern. Die Breite beträgt 13,45 Meter. Für die Konstruktion wurden rund 1.500 Kubikmeter Beton und etwa 350 Tonnen Stahl verbaut. Der Bahnverkehr konnte während der gesamten Bauzeit ohne Einschränkungen aufrechterhalten werden. Die Brückenerneuerung umfasst Investitionen in Höhe von 15,3 Millionen Euro. Finanziert wird es gemeinschaftlich von der Deutschen Bahn, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie den Städten Duisburg und Moers.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

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Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Fotos: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
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