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Fortschritte bei Schulen und Feuerwehr
Mit dem Abschluss des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ wurde ein wichtiger Meilenstein für die Duisburger Schulinfrastruktur erreicht: Insgesamt flossen rund 86 Millionen Euro in Sanierungen und Erweiterungen. Davon profitierten unter anderem die Salzmannschule, das Sophie-Scholl-Berufskolleg und weitere Grundschulen wie Mevissenstraße und Vennbruchstraße.

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Auch bei der Feuerwehr geht es voran: In mehreren Stadtteilen entstehen neue Rettungswachen und Gerätehäuser, die die Einsatzfähigkeit dauerhaft verbessern.
Organisatorische Weiterentwicklung
Die internen Strukturen wurden modernisiert und die Fachbereiche neu organisiert. Mehr als 50 neue Mitarbeitende verstärken inzwischen das Team. Damit konnte das Projektvolumen deutlich erhöht und die Zahl der abgeschlossenen Instandsetzungsmaßnahmen spürbar gesteigert werden. Der Aufbau von Portfolio- und Objektmanagement sowie ein gestärktes Projektmanagement schaffen klare Zuständigkeiten.
Auch die Arbeitsabläufe wurden verbessert: Aufgestockte Werkstattkapazitäten und angehobene Beauftragungsgrenzen für Bauleiter ermöglichen ein schnelleres und flexibleres Abarbeiten von Instandsetzungen und reaktiven Maßnahmen. Gleichzeitig wurden die Absprachen mit den Hauptnutzenden intensiviert: Regelmäßige Jour-fixe mit Institutionen wie dem Amt für schulische Bildung und weiteren städtischen Stellen schaffen mehr Nähe zu den Bedarfen vor Ort. Ergänzend sorgt ein neu eingeführtes Sonderanliegenmanagement dafür, dass besonders komplexe oder dringende Fälle schnell und zielführend bearbeitet werden können.
Mit der Übernahme städtischer Kitas und den Zuwachs von GEBAG-Mitarbeitenden werden Kapazitäten und Prioritäten neu geordnet – ein weiterer Schritt, um die Organisation zukunftsfähig aufzustellen.
Digitalisierung als Zukunftsfaktor
Durch den Einsatz von Building Information Modelling (BIM) treiben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg die Digitalisierung des kommunalen Bauens konsequent voran. Digitale Zwillinge ermöglichen eine ganzheitliche Betrachtung von Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung und verbessern Transparenz, Effizienz und Steuerbarkeit über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Alle Daten sind inzwischen in einer Cloud-Umgebung gebündelt, was die Zusammenarbeit erleichtert. Erste Pilotprojekte – etwa an der Musikschule und am Alten Markt – zeigen den Nutzen dieser Technologie. Ergänzend unterstützt 3D-Druck die präzise Dokumentation am Gebäude und macht Planung und Umsetzung effizienter. Nächster Schritt ist die Einführung eines CAFM-Systems (Computer Aided Facility Management), das die Gebäudeverwaltung auf einer einheitlichen digitalen Plattform bündelt.
Ausblick
Für 2025/2026 stehen weitere wichtige Schritte bevor: langfristige Instandhaltungsprogramme für Schulen, Kitas und Feuerwehrgebäude sowie eine umfassende Gebäudezustandsbewertung. Damit wird die in den letzten zwölf Monaten begonnene Modernisierung konsequent fortgeführt. „Wir haben die Basis gelegt. Jetzt geht es darum, den Immobilienbestand nachhaltig weiterzuentwickeln – für Bürger von heute und die Anforderungen von morgen“, fasst Metzler zusammen. „Der Immobilienbereich ist ein Schlüssel für die Stadtentwicklung“, ergänzt Thomas Patermann, Sprecher des Vorstandes der WBD. „Unter der Leitung von Herrn Metzler hat er in kurzer Zeit an Schlagkraft gewonnen – das stärkt die Infrastruktur und die Lebensqualität in Duisburg.“
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

www.wb-duisburg.de
Aufgaben:
- Abfallentsorgung
- Stadtreinigung
- Stadtentwässerung
- Planung und Unterhaltung der Spielplätze
- Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
- Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
- Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen - Städtische Immobilien
(Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD) - Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
- Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
- Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt
Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Wirtschaftsbetriebe Duisburg (1), Nikolay Dimitrov, / WBD (1)
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