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Einsatz für den Artenschutz: 65 neue Wildvogelkästen für den Zoo Duisburg

 

Zoodirektorin Astrid Stewin (links) und Nicole Sommer, Leiterin Corporate Citizenship bei thyssenkrupp Steel (2 v.l.), bei der Übergabe von Nistkästen. Insgesamt 65 Stück montierte das Zoo-Team gemeinsam mit Mitarbeitern von thyssenkrupp Steel auf dem Zoogelände. Foto: Zoo Duisburg.
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In Zusammenarbeit mit der thyssenkrupp Steel entstehen neue Nistplätze für heimische Wildvögel. Sie erweitern das Angebot für Mauersegler, Rotkehlchen und Co. auf dem naturnahen Zoogelände.

Ein alter Baumbestand, zahlreiche Insekten und viele Rückzugsmöglichkeiten: Der Zoo Duisburg bietet für heimische Wildvögel optimale Lebensbedingungen. Um Rotkehlchen, Blaumeise, Mauersegler, Rotschwanz und Co. den Lebensraum zu sichern, gibt es auf dem Zoogelände bereits eine Vielzahl von verschiedenen Nistmöglichkeiten. Nun sind 65 neue Nistplätze hinzugekommen. Gebaut worden sind die Vogelkästen in enger Zusammenarbeit mit dem Duisburger Unternehmen thyssenkrupp Steel.

Nistkastenbau in den betriebseigienen Inklusionswerkstätten

Vier verschiedene Nistkastenmodelle entstanden in den Inklusions-Werkstätten von thyssenkrupp Steel. Foto: Zoo Duisburg.
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In den betriebseigenen Inklusionswerkstätten von thyssenkrupp Steel sägten, schraubten und hämmerten die Mitarbeitern in den vergangenen Wochen für den Artenschutz. „In unseren Inklusionswerkstätten steht der Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt. Das Projekt mit dem Zoo Duisburg zeigt, wie sinnvoll und wirksam inklusive Arbeit sein kann – wenn sie mit gesellschaftlichem Engagement verbunden wird. Unsere Mitarbeitern haben mit Herzblut und handwerklichem Geschick an den Nistkästen gearbeitet und damit einen echten Beitrag zum Artenschutz geleistet“, sagt Christian Ott, Leiter des Bereichs Inklusion bei thyssenkrupp Steel. Zoodirektorin Astrid Stewin betont: „Zoologische Gärten übernehmen Verantwortung und sind wichtige Motoren für den Artenschutz. Heimische Tierarten zu schützen ist dabei ein ebenso wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, wie der Erhalt bedrohter Exoten und der Schutz deren Lebensräume. Dabei zeigt die Artenschutz-Partnerschaft mit thyssenkrupp Steel, was sich gemeinsam und hier in Duisburg bewegen lässt“.

Wildvögel im Fokus: Artenschutz-Engagement im Rahmen eines Social Days
Vier verschiedene Vogelkasten-Modelle baute das Team nach Vorgabe des Zoos und thyssenkrupp Steel spendete diese nach Fertigstellung an den Zoo. Es sind Kästen, die verschiedenen heimischen Vogelarten einen sicheren und langfristigen Nistplatz im Zoo sichern und so lokale Populationen schützen. „Artenschutz beginnt vor der eigenen Haustür. Mit den neuen Nistkästen möchten wir einen konkreten Beitrag zum Erhalt heimischer Vogelarten leisten – und gleichzeitig unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich aktiv für Nachhaltigkeit zu engagieren“, erklärt Nicole Sommer, Leiterin Corporate Citizenship bei thyssenkrupp Steel. Aufgehangen wurden die ersten neuen Nistkästen während eines Social Days. In diesem Rahmen montierten Mitarbeitende von thyssenkrupp Steel die Nisthilfen gemeinsam mit dem Zoo-Team an zuvor ausgewählten Standorten. „Der Social Day ist für uns mehr als nur ein Tag des Engagements – er zeigt, wie wir als Unternehmen Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit Partnern wie dem Zoo Duisburg echten Mehrwert für unsere Stadt schaffen“, sagt Nicole Sommer.

 
Zoo Duisburg
Der Zoo Duisburg wurde 1934 auf einer Fläche von 4 Hektar eröffnet. Schon 1937 wurde der Tierpark am Kaiserberg auf 8 Hektar erweitert. Der Zoo Duisburg präsentiert als wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Garten Tiere in einem großzügigen, tiergerechten und naturnah gestalteten Umfeld. In Anlehnung an die Welt-Zoo und Naturschutzstrategie verfolgt der Zoo Duisburg vier Kernziele: Erhaltungszucht, Wissensvermittlung, Forschung und – für die Besucher – Erholung. Bekannt ist der Zoo für sein Delfinarium und die in Deutschland erste dauerhafte und lange Zeit einzige Haltung und bis heute einzige Zucht von Koalas. Daneben werden zahlreiche zoologische Raritäten gehalten, wie z. B. Riesenotter oder ein Amazonasdelfin aus Südamerika, Bärenstummelaffen und Pinselohrschweine aus Afrika, Fossas aus Madagaskar, Nebelparder aus Asien oder Wombats aus Australien. Seit 2019 ist der Zoo Duisburg eine gemeinnützige Gesellschaft und Teil der Duisburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (DVV). Der Zoo Duisburg zählt mit etwa einer Million Besuchern pro Jahr zu den bestbesuchten Zoologischen Gärten Deutschlands und zu den beliebtesten Naherholungszielen der Region.
www.zoo-duisburg.de
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