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Die Idee, den Duisburger Norden über den ÖPNV mit dem Süden der Stadt zu verbinden, bestand schon lange. Nach fünf Jahren Planung erfolgte 1992 der erste Spatenstich. Acht Jahre später, am 23. September 2000, wurde der Stadtbahntunnel feierlich eröffnet. Die 3,7 Kilometer lange Tunnelstrecke verbindet die zentral gelegenen Bahnhöfe „Auf dem Damm“ und „Meiderich Bahnhof“ mit der Duisburger Innenstadt.
Die Maßnahme bedeutete eine erhebliche Verbesserung für den ÖPNV in Duisburg: mehr Komfort, höhere Sicherheit und eine spürbare Zeitersparnis. Die Fahrzeit auf dieser Strecke, die vorher über die Aakerfährbrücke geführt wurde, wurde um 12 Minuten verkürzt – ein Argument für viele, auf Bus und Bahn umzusteigen.
Martin Linne, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Verkehr, ist überzeugt von der direkten Stadtbahnverbindung zwischen den Duisburger Stadtteilen: „Der Stadtbahntunnel zwischen Duissern und Meiderich zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, langfristig zu denken und in nachhaltige Mobilität zu investieren. Was vor 25 Jahren dank kluger Planung und mutiger Investitionen entstand, ist bis heute ein unverzichtbarer Bestandteil des Duisburger Nahverkehrs. Für viele Menschen ist der Tunnel der schnellste Weg zur Arbeit oder in die Innenstadt und macht das Leben in Duisburg, indem man täglich flott und stressfrei am Stau vorbeifahren kann, ein Stück einfacher.“
Insgesamt investierten Bund, Land und Stadt damals rund 530 Millionen Mark in dieses zukunftsweisende Projekt.
Stadt Dusiburg
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