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Fördermittel im Ruhrgebiet gezielt einsetzen: RVR und Hochschule Bochum bieten Workshops für Kommunen an

 
Mit Fördermitteln kommunale Zukunft gestalten

Quelle: THALESruhr / Regionalverband Ruhr (RVR).
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Hilfe bei der Orientierung im Fördermittel-Dschungel bietet eine sechsteilige Workshop-Reihe des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und der Hochschule Bochum. Sie wendet sich an die Mitgliedskommunen des RVR. Unter dem Titel „Mit Fördermitteln kommunale Zukunft gestalten“ erhalten Mitarbeiter praxisnahe Tipps und Informationen, um Mittel gezielter in ihrer Alltagsarbeit einzusetzen – von der Projektidee über Management und Prozessgestaltung bis zur Projektbewirtschaftung.

Die Auftaktveranstaltung Mitte Dezember stieß auf große Resonanz. Die rund 110 Teilnehmer erhielten einen Überblick über die Fördermittellandschaft. Im kommenden Jahr folgen fünf intensive Themenworkshops. Themenschwerpunkte sind Klimaschutz und Erneuerbare Energien (10. Februar), nachhaltige Mobilität (14. April), Klimafolgenanpassung und Schwammstadt (9. Juni), Biodiversität (8. September) sowie gesundheitswirksame Stadtentwicklung (10. November). Ergänzend zu den Workshops werden Beratungsangebote durch Experten bereitgestellt, die individuelle Hilfestellungen bei spezifischen Fragen und geplanten Förderanträgen geben.

Die Veranstaltungsreihe ist Teil der Umsetzung der Strategie Grüne Infrastruktur Ruhrgebiet des RVR sowie des Forschungsprojekts ThalesRuhr der Hochschule Bochum.

Infos unter www.thalesruhr.de/fokus-workshops.

 
Regionalverband Ruhr (RVR)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) als Zusammenschluss von elf kreisfreien Städten und vier Kreisen hat den gesetzlichen Auftrag, die Gestaltung des Ruhrgebiets voranzutreiben. Er wurde am 5. Mai 1920 als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) gegründet und hat somit im Jahr 2020 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Sein erster Verbandsdirektor Robert Schmidt (1869-1934) gilt als der Vater der Regionalplanung. Er legte bereits 1912 einen Generalsiedlungsplan für das Ruhrgebiet vor, der später Grundlage für die überörtliche Planung von regionalen Grünzügen, Verbandsstraßen wie dem Ruhrschnellweg und den Revierparks werden sollte. Seit April 2024 ist Garrelt Duin als Regionaldirektor des Verbandes Nachfolger von Karola Geiß-Netthöfel, die die Geschicke des Verbandes von 2011 bis 2024 leitete.

Die gesetzliche Zuständigkeit des Verbandes für die Landesplanung fürs Ruhrgebiet wurde 1975 eingeschränkt, als Staatliche Regionalplanung jedoch 2009 zurück übertragen. Damit endete die drei Jahrzehnte dauernde planerische Dreiteilung des Ruhrgebiets (auf die Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster und Arnsberg). Verbunden mit Änderungen des Gesetzes über den Verband änderte sich auch sein Name: 1979 wurde der SVR in Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) umbenannt, seit 2004 heißt der Verband Regionalverband Ruhr (RVR). Das Jubiläumsjahr 2020 war gleichzeitig das Jahr, in dem zum ersten Mal das Ruhrparlament als Verbandsversammlung von den Bürgern der Metropole Ruhr direkt gewählt wurde. Es beschließt über die Arbeit des Verbandes.

Rund 480 Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) planen und entwickeln die Region, managen Infrastrukturprojekten wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark, das regionale Radwegenetz sowie Wald- und Grünflächen. Auf allen relevanten regionalen Handlungsfeldern agiert der Verband entweder als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger für das Ruhrgebiet. Ziel ist es, die grünste Industrieregion der Welt zu werden. Zu seinen wichtigsten Gesellschaften gehören u .a. die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR).
Regionalverband Ruhr (RVR)
Foto: THALESruhr / Regionalverband Ruhr (RVR)

 

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