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12. Commerzbank-Unternehmerkunden-Studie: Auch Duisburg zahlt zunehmend digitaler

 
Innovative Bezahlverfahren bieten Unternehmen Mehrwert
Von Petra Grünendahl

12. Commerzbank-Unternehmerkunden-Studie: Bezahlverfahren in Unternehmen. Infografik: Commerzbank AG / Ipsos.
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Bargeldzahlungen gehen zurück, weil sowohl Verbraucher als auch Unternehmen zunehmend die Vorteile bargeldloser Zahlungsarten schätzen. Zwar dominieren die Überweisung (86 Prozent) und das Bargeld (49 Prozent) immer noch, aber Unternehmer akzeptieren mittlerweile neben Giro-, Debit- oder Kreditkarten vermehrt auch Online- und Mobile Bezahlverfahren wie PayPal, Amazon, Google oder Apple Pay und Klarna. Knapp 38 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Bargeldzahlungen in den vergangenen zwei Jahren zurück gegangen seien. Dafür hätte das kontaktlose Bezahlen, insbesondere per Smartphone, zugenommen. Gute 30 Prozent stellten zudem fest, dass Online- und Mobile Bezahlsysteme verstärkt genutzt werden. Für ihre Zurückhaltung digitale Zahlungssysteme anzubieten gäben Unternehmer häufig den Kostenfaktor an, erklärte Nikolai Baecker, Regionsleiter Unternehmerkunden für Duisburg. Wie er betonte: Zu Unrecht.

 

Nikolai Baecker, Regionsleiter Unternehmerkunden für Duisburg. Foto: Petra Grünendahl.
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Für ihre jährliche, mittlerweile 12. Unternehmerkunden-Studie hatte die Commerzbank bundesweit 1.750 kleine und mittelständische Unternehmen befragt, davon 162 aus Duisburg. Die Ergebnisse der gemeinsam mit dem Meinungsforscher Ipsos erstellten Studie stellte Nikolai Baecker im Pressegespräch vor. Zu den befragten Unternehmen zählten insbesondere die Branchen, die im direkten Kontakt zu Verbrauchern stehen, wie zum Beispiel Handwerker, Heilberufe, Dienstleister oder der Handel. Parallel dazu befragte das Marktforschungsinstitut 1.000 private Verbraucher zu ihren Zahlungsvorlieben. Aus Verbrauchersicht stellt sich diese Entwicklung noch dynamischer dar als für die Unternehmen: Mehr als die Hälfte gibt an, digitale Bezahlsysteme häufiger zu nutzen als noch vor zwei Jahren. Insgesamt sind Online- und Mobile Bezahlmöglichkeiten bei Verbrauchern mit 69 Prozent genauso beliebt wie Bargeld. Das digitale Bezahlen hat für Unternehmer Vorteile: Die Nutzung digitaler Systeme reduziere den Aufwand für Bargeld wie Kassenabrechnung und Transport, habe über die Hälfte der befragten Unternehmen bestätigt, so Nikolai Baecker. „Dieser Aufwand macht Bargeldzahlungen erheblich teurer als den bargeldlosen Umsatz“, erklärte Baecker. Aber auch wenn Bargeldzahlungen in Deutschland und insbesondere in Duisburg zurückgehen: Die Deutschen zahlen immer noch mehr in bar als andere Europäer.

 

 
 
Moderne Bezahlsysteme können mehr

12. Commerzbank-Unternehmerkunden-Studie: Bezahlverfahren in Unternehmen. Infografik: Commerzbank AG / Ipsos.
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„Die Studie zeigt, dass digitale Bezahlverfahren für Unternehmen vorteilhaft sein können: sowohl mit Blick auf die Kundenzufriedenheit als auch zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in einem sich schnell entwickelnden Markt“, sagte der Regionsleiter Unternehmerkunden. Als weitere Vorteile bargeldloser Systeme sehen drei Viertel der Betriebe in Duisburg einen sichereren Zahlungseingang sowie die schnelle und einfache Abwicklung. „Dass mit mobilen Bezahlsystemen auch weitere Funktionen genutzt werden können, wird bislang dagegen kaum positiv wahrgenommen“, so Baecker. Dabei lassen sich mit mobilen Lösungen – wie dem Smartphone als Kartenterminal – zum Beispiel Zahlungsbelege papierlos an den Kunden weiterleiten. Auch Trinkgelder können digital erfasst werden. „Den Unternehmen sind die vielfältigen Möglichkeiten vermutlich oft noch gar nicht bekannt“, sagte Baecker. Grund hierfür könnte die Unübersichtlichkeit bei Anbietern und Produkten sein, was zumindest jedes dritte Unternehmen in der Studie als Herausforderung bei der Einrichtung und Nutzung digitaler Bezahlmöglichkeiten an gibt.

 

12. Commerzbank-Unternehmerkunden-Studie: Bezahlverfahren in Unternehmen. Infografik: Commerzbank AG / Ipsos.
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Die Hälfte der Befragten sehen die Gewährleistung von Sicherheit und Datenschutz wie die Einbindung in bestehende Systeme oder mangelnde Stabilität der Internetverbindung dabei als größte Herausforderung. Auch technische Hürden (43 Prozent), Kosten (35 Prozent) und fehlende Zeit, sich im Tagesgeschäft darum zu kümmern (34 Prozent) stellen dabei Hürden dar. „Diese Hürden gilt es zu überwinden, um die Vorteile digitaler Zahlungsmethoden voll auszuschöpfen“, betonte Baecker. „Unsere Empfehlung an die Unternehmen: sich gut informieren und gerade bei Zeitmangel Unterstützung in Anspruch nehmen. Als Commerzbank beraten wir hier umfassend und bieten entsprechende Lösungen an, die es leicht machen, bargeldlose Zahlungen zu akzeptieren.“ Die Ergebnisse der Studie zeigten, so Baecker, dass digitale Bezahlverfahren eine wachsende Bedeutung erhalten und Verbraucher ein innovatives Angebot erwarten: „Unternehmen sollten sich daher frühzeitig mit den Trends beschäftigen, deren Potenziale nutzen und sich bei der Auswahl und Einrichtung des richtigen Zahlungssystems umfassend beraten lassen.“

 

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Commerzbank

Commerzbank in Duisburg an der Königstraße. Foto: Petra Grünendahl.
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Die Commerzbank ist Deutschlands führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 25.000 Firmenkundenverbünden sowie knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen – Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden – bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Von den 400 Filialen in Deutschland finden Kunden in 220 Filialen Beratung zum Private Banking sowie 85 Filialen mit Wealth Management und Unternehmenskunden. Die gesamte Bandbreite des Angebots findet der Kunde in Duisburg in der Filiale an der Köngstraße, ein Grundangebot für Privatkunden gibt es in einer Filiale am Hamborner Altmarkt. Die Region Duisburg, die von der Königstraße aus betreut wird, reicht von Duisburg über Moers und Dinslaken bis nach Bocholt.
Commerzbank in Duisburg an der Königstraße. Foto: Petra Grünendahl.
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Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden. Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden steht die Bank mit den Marken Commerzbank und comdirect an der Seite ihrer Kunden: online und mobil, im Beratungscenter und persönlich vor Ort.

 
© 2026 Petra Grünendahl / Rundschau Duisburg (Text)
Fotos: Petra Grünendahl

 

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