Wirtschaftsbetriebe Duisburg realisieren neuen Ort für Lernen, Miteinander und Teilhabe

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Die Begrüßung der Anwesenden erfolgte anschließend im Rahmen eines kurzen Redebeitrags durch die Schülervertretung und wurde durch Schulleiterin Jennifer Poschen ergänzt. Auch Oberbürgermeister Sören Link, Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD), und Astrid Neese, Beigeordnete für Bildung, Arbeit und Soziales, nahmen an der Veranstaltung teil und würdigten die Fertigstellung des Bauprojektes.
Der zweigeschossige Neubau erweitert den denkmalgeschützten Altbau, der 1915 erbaut wurde, um moderne Räume für Unterricht, Betreuung und Gemeinschaft. Nach Baubeginn im Mai 2023 konnte der Erweiterungsbau im Januar 2026 fertiggestellt werden und vergrößert die Nutzfläche der Schule erheblich.

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Architektonisch markant ist die transparente Brücke, die den Neubau mit dem Altbau an der Südseite verbindet. An der östlichen und nördlichen Seite (Marktplatz und Saarbrücker Straße) grenzt das Gebäude direkt an den öffentlichen Raum und öffnet sich damit sichtbar zur Nachbarschaft. Die Fassade greift das Design der umliegenden Gebäude auf: Während das Erdgeschoss in Klinkermauerwerk ausgeführt ist, präsentieren sich die oberen Geschosse als schlichte, verputzte Lochfassade.
Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung wurde das Dach als Gründach mit integrierter Photovoltaikanlage realisiert. Das begrünte Flachdach trägt zur Regenwasserrückhaltung, zur Reduzierung der sommerlichen Aufheizung sowie zur Förderung der Biodiversität bei. Ein besonderes Highlight ist die Dachterrasse mit Dachgarten, die zusätzliche Aufenthalts- und Lernqualität für Kinder und Lehrkräfte bietet.
Oberbürgermeister Sören Link betonte bei der Eröffnung: „Gute Bildung und gleiche Startchancen beginnen mit guten Bedingungen – und genau die schaffen wir hier. Die Kinder bekommen moderne, helle Räume – zum Lernen, Spielen und Wachsen. Der Erweiterungsbau ist ein Gewinn für ganz Hochfeld.“ Bildungsdezernentin Astrid Neese ergänzte: „Der Neubau ist nicht nur architektonisch überzeugend, sondern vor allem pädagogisch wertvoll. Mit den neuen Räumen stärken wir die Offene Ganztagsschule, schaffen Orte für Rückzug und Förderung und ermöglichen eine inklusive Lernumgebung, in der alle Kinder ihren Platz finden.“
Die Baukosten für den Erweiterungsbau belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro und wurden durch eine Kombination aus Landesfördermitteln des Programms „Gute Schule“ und städtischen Haushaltsmitteln getragen.
Thomas Patermann, Sprecher des Vorstands der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, erklärte:
„Für uns war es besonders wichtig, hier ein nachhaltiges, funktionales und barrierefreies Schulgebäude zu errichten. Die Verbindung von Denkmalschutz und moderner Bildungsarchitektur zeigt, was möglich ist, wenn man mit Verantwortung für Stadt, Umwelt und Gesellschaft baut.“
Der Erweiterungsbau ist ein klares Bekenntnis zur Bildungs- und Stadtteilentwicklung in Hochfeld und ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer chancengerechten und inklusiven Bildungslandschaft in Duisburg.
Die Gemeinschaftsgrundschule Hochfelder Markt, die derzeit 480 Schüler unterrichtet, ist bekannt für ihr Konzept des gemeinsamen Lernens, bei dem alle Kinder gemäß ihren individuellen Fähigkeiten integriert werden. Der neue Erweiterungsbau stärkt dieses pädagogische Konzept nachhaltig und unterstützt insbesondere den Offenen Ganztag, den derzeit 138 der Kinder besuchen.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

www.wb-duisburg.de
Aufgaben:
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- Stadtentwässerung
- Planung und Unterhaltung der Spielplätze
- Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
- Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
- Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen - Städtische Immobilien
(Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD) - Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
- Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
- Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt
Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg
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