Anzeige

Rettungswache 53 in Baerl eröffnet: Verstärkte Notfallversorgung für den Duisburger Westen

 

Mit der neuen Rettungswache 53 wird die notfallmedizinische Versorgung im Duisburger Westen nachhaltig gestärkt. Gleichzeitig entsteht ein moderner, funktional ausgerichteter Standort für Feuerwehr und Rettungsdienst, der den heutigen Anforderungen an Einsatzbereitschaft, Technik und Arbeitsbedingungen gerecht wird. Foto: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetreibe Duisburg.
____________________________________________
Mit der feierlichen Eröffnung der neuen Rettungswache 53 an der Grafschafter Straße 153 in Duisburg-Baerl wird die notfallmedizinische Versorgung im Duisburger Westen weiter verbessert. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link und den Projektbeteiligten der Duisburger Infrastrukturgesellschaft haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg den Neubau heute offiziell an die Feuerwehr und die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes übergeben.

Der Neubau ergänzt die bestehende Infrastruktur des Zivil- und Katastrophenschutzes und trägt dazu bei, dass gesetzlich vorgegebene Hilfsfristen zuverlässig eingehalten werden. Gleichzeitig erfüllt die Rettungswache aktuelle Anforderungen an Hygiene, Einsatzfähigkeit und moderne Arbeitsbedingungen.

„Die neue Rettungswache steht für schnelle Hilfe, moderne Arbeitsbedingungen und ein hohes Maß an Sicherheit für die Menschen vor Ort. Wir investieren hier in eine verlässliche Notfallversorgung“, betonte Oberbürgermeister Sören Link.

Die Rettungswache steht auf einem rund 400 Quadratmeter großen Grundstück. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2024 und konnten im August 2025 abgeschlossen werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 3,8 Millionen Euro. Das Gebäude gliedert sich in zwei Teile: eine eingeschossige, als Durchfahrhalle konzipierte Fahrzeughalle mit Waschfunktion sowie einem südlich anschließenden, zweigeschossigen Sozial- und Funktionsgebäude. Dort sind Umkleide-, Sanitär- und Desinfektionsbereiche, getrennt nach Geschlechtern, ebenso untergebracht wie Aufenthalts-, Ruhe-, Büro- und Ausbildungsräume. Eine Brandmeldeanlage erhöht zusätzlich die Sicherheit im laufenden Betrieb.

Die Planung berücksichtigt moderne energetische und nachhaltige Standards. Zum Einsatz kommen unter anderem Luft-Wasser-Wärmepumpen, eine Fußbodenheizung im Sozialtrakt, eine Photovoltaikanlage sowie eine extensive Dachbegrünung, die zur Regenrückhaltung und zum baulichen Klimaschutz beiträgt.

„Bei der Planung und Umsetzung des Projekts standen Funktionalität, Nachhaltigkeit und eine robuste, zukunftsorientierte Architektur im Mittelpunkt“, erläuterte Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Der Neubau ist konsequent auf die Anforderungen des Rettungsdienstes ausgerichtet und schafft optimale Bedingungen für den täglichen Einsatzbetrieb.“

Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft verantwortete das Projektmanagement und die Koordination der Baumaßnahmen, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg traten als Bauherr auf. „Die Realisierung der Rettungswache ist das Ergebnis einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gemeinsam ist es gelungen, ein technisch anspruchsvolles Projekt effizient umzusetzen und den Standort fristgerecht in Betrieb zu nehmen“, so Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft.

Mit der Inbetriebnahme der Rettungswache 53 nimmt die Feuerwehr Duisburg den Standort in den regulären Dienstbetrieb auf. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg leisten damit einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der sicherheitsrelevanten Infrastruktur in der Stadt.

 
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Foto: Logo.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg entsorgen nicht nur den Abfall oder reinigen die Straßen, sondern sind auch für das Abwasser der Stadt verantwortlich und bauen oder reparieren Straßen und Brücken. Die Pflege städtischer Spielplätze, städtischer Grünanlagen oder der städtischen Friedhöfe gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Als Anstalt des öffentlichen Rechts gehören die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt.
www.wb-duisburg.de

Aufgaben:

  • Abfallentsorgung
  • Stadtreinigung
  • Stadtentwässerung
  • Planung und Unterhaltung der Spielplätze
  • Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
  • Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
  • Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
    Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen
  • Städtische Immobilien
    (Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
    ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD)
  • Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
  • Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
  • Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetreibe Duisburg

 

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Entdecke mehr von Rundschau Duisburg

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Sie muessen eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben Einloggen