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Der Neubau ergänzt die bestehende Infrastruktur des Zivil- und Katastrophenschutzes und trägt dazu bei, dass gesetzlich vorgegebene Hilfsfristen zuverlässig eingehalten werden. Gleichzeitig erfüllt die Rettungswache aktuelle Anforderungen an Hygiene, Einsatzfähigkeit und moderne Arbeitsbedingungen.
„Die neue Rettungswache steht für schnelle Hilfe, moderne Arbeitsbedingungen und ein hohes Maß an Sicherheit für die Menschen vor Ort. Wir investieren hier in eine verlässliche Notfallversorgung“, betonte Oberbürgermeister Sören Link.
Die Rettungswache steht auf einem rund 400 Quadratmeter großen Grundstück. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2024 und konnten im August 2025 abgeschlossen werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 3,8 Millionen Euro. Das Gebäude gliedert sich in zwei Teile: eine eingeschossige, als Durchfahrhalle konzipierte Fahrzeughalle mit Waschfunktion sowie einem südlich anschließenden, zweigeschossigen Sozial- und Funktionsgebäude. Dort sind Umkleide-, Sanitär- und Desinfektionsbereiche, getrennt nach Geschlechtern, ebenso untergebracht wie Aufenthalts-, Ruhe-, Büro- und Ausbildungsräume. Eine Brandmeldeanlage erhöht zusätzlich die Sicherheit im laufenden Betrieb.
Die Planung berücksichtigt moderne energetische und nachhaltige Standards. Zum Einsatz kommen unter anderem Luft-Wasser-Wärmepumpen, eine Fußbodenheizung im Sozialtrakt, eine Photovoltaikanlage sowie eine extensive Dachbegrünung, die zur Regenrückhaltung und zum baulichen Klimaschutz beiträgt.
„Bei der Planung und Umsetzung des Projekts standen Funktionalität, Nachhaltigkeit und eine robuste, zukunftsorientierte Architektur im Mittelpunkt“, erläuterte Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Der Neubau ist konsequent auf die Anforderungen des Rettungsdienstes ausgerichtet und schafft optimale Bedingungen für den täglichen Einsatzbetrieb.“
Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft verantwortete das Projektmanagement und die Koordination der Baumaßnahmen, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg traten als Bauherr auf. „Die Realisierung der Rettungswache ist das Ergebnis einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gemeinsam ist es gelungen, ein technisch anspruchsvolles Projekt effizient umzusetzen und den Standort fristgerecht in Betrieb zu nehmen“, so Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft.
Mit der Inbetriebnahme der Rettungswache 53 nimmt die Feuerwehr Duisburg den Standort in den regulären Dienstbetrieb auf. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg leisten damit einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der sicherheitsrelevanten Infrastruktur in der Stadt.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

www.wb-duisburg.de
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- Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
- Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen - Städtische Immobilien
(Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD) - Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
- Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
- Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt
Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetreibe Duisburg
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