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Mit der Mitgliedschaft im EcoPort813 will die HyMR den Aufbau von Logistik- und Versorgungsstrukturen für Wasserstoff und seiner Derivate im Ruhrgebiet unterstützen. Dabei gilt es vor allem die Rolle der Häfen am Rhein und den Kanälen als zentrale Knotenpunkte für den Import und die Verteilung von Wasserstoff in der Metropole Ruhr zu stärken. Gleichzeitig bringt die HyMR ihr breites Netzwerk bis in die Landes- und Bundespolitik ein, um die Interessen der Mitgliedsunternehmen gebündelt gegenüber der Politik, den Förderstellen und den Genehmigungsbehörden wirkungsvoll zu vertreten und gemeinsame Projekte voranzutreiben.
„Wir verstehen Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg. Nach der bisherigen guten Zusammenarbeit auf der E-World in Essen, ist unsere Mitgliedschaft ein konsequenter und weitergehender Schritt zur Bündelung der Potentiale. Vor allem wollen wir gemeinsame Projekte umsetzen, um eine Wasserstoff-Supply Chain von den Seehäfen über den Rhein und die anliegenden Häfen bis hin zu den Verbrauchern an Rhein und Ruhr aufzubauen“, so HyMR-Projektleiter Jörn Kleinelümern.
„Mit der HyMR gewinnen wir einen starken Partner, der die Transformation des Ruhrgebiets zur Wasserstoffregion aktiv vorantreibt und über ein exzellentes Netzwerk in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verfügt“, begrüßt Andreas Stolte, Vorsitzender des Fördervereins EcoPort813 mit Sitz in Wesel, den Beitritt der Hydrogen Metropole Ruhr (HyMR). „Der Beitritt der HyMR ist ein wichtiges Signal für die strategische Weiterentwicklung des Wasserstoffstandorts Nordrhein-Westfalen. Er zeigt, wie entscheidend das Zusammenspiel von Industrie, Logistik und Politik für eine erfolgreiche Transformation ist. Gemeinsam bündeln wir Kompetenzen, erweitern unsere Netzwerke und schaffen somit eine starke politische Basis für die Industrie und Logistik am Rhein, um auf Landes- und Bundesebene verlässliche Rahmenbedingungen für den Markthochlauf inhaltlich zu platzieren und nachhaltig zu etablieren“, so Stolte weiter.
EcoPort813
Der „EcoPort813 – Förderverein Wasserstoff und nachhaltige Energie e.V.“, kurz EcoPort813, fördert die branchenübergreifende nationale und internationale Zusammenarbeit im Interesse der Mitglieder und im Kontext einer nachhaltigen und klimaschonenden nationalen Entwicklung. Der Verein tritt hierbei als Unterstützer, Treiber und Partner von Projekten auf, zur Förderung einer fachübergreifenden Zusammenarbeit und zur Initiierung, Entwicklung und Umsetzung von wasserstoffbasierten Projekten und Kooperationen der Mitgliedsunternehmen. Seit 2023 ist auch der Duisburger Hafen Mitglied bei EcoPort813.
Der vor rund zweieinhalb Jahren gegründete Förderverein EcoPort813 vereint namhafte, international tätige Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen und bietet vielfältige Kooperations- und Projektmöglichkeiten zum Aufbau von Wasserstoff-Wertschöpfungsketten – insbesondere im Transport- und Logistikbereich. Die inhaltliche und geografische Ausrichtung des Vereins erstreckt sich dabei über eine Gebietskulisse, die mittlerweile von den niederländischen Seehäfen über die Metropolregionen an Rhein und Ruhr bis zur Metropolregion Rhein-Neckar reicht. Im Fokus dabei: Der Aufbau einer Supply Chain für den Transport von Ammoniak/Wasserstoff von den Import-Seehäfen in den Niederlanden/Belgien über den Rheinkorridor mit seinen Häfen als Hubs bis hin zu zentralen Verbrauchszentren. Damit soll eine hybride und flexible Versorgung, insbesondere auch der mittelständischen Industrie, die nicht über Pipelines versorgt werden kann, aufgebaut werden.
Um die H2-Aktivitäten zunächst in der Region Niederrhein zu bündeln, haben sich die DeltaPort Niederrheinhäfen bereits 2021 mit dem Hafen Rotterdam und weiteren Unternehmen und Institutionen der Region zur Arbeitsgemeinschaft „EcoPort 813 – H2UB DeltaPort“ zusammengeschlossen. Mit Blick auf den Wasserstoff und CO2-freie Energieträger hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, seine Mitglieder zu vernetzen, gemeinsame Projekte zu initiieren und umzusetzen sowie Synergien zu fördern. Denn die Abkehr von fossilen Energieträgern ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch für alle Wirtschaftsregionen eine zentrale Herausforderung der Zukunft. Dabei wird grüner Wasserstoff (H2) eine Schlüsselrolle im Energiemix der Zukunft spielen.
EcoPort813 – Förderverein Wasserstoff und nachhaltige Energie e.V.
Foto: Volker Wiciok / BMR
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