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Podiumsdiskussion offenbart Schwächen: Die KiBiz-Reform muss gestoppt werden

 

Kindergarten (Symbolfoto). Foto: BBC Creative / unsplash.
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Die Landtagsabgeordneten Yvonne Gebauer (FDP), Jule Wenzel (GRÜNE), Frank Müller (SPD) sowie der CDU-Ratsherr Peter Ibe haben sich auf Einladung des ver.di-Bezirks Duisburg-Niederrhein einer Diskussion mit Kitabeschäftigten und Eltern über die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) gestellt.

Die Diskussion wurde inhaltlich sachlich geführt, dennoch waren die Beschäftigten auch sehr emotional: „Wenn dieses Gesetz in dieser Form beschlossen wird, dann war es das für mich, dann verlasse ich den Beruf. Das mache ich nicht mit,“ äußerte eine noch recht junge Erzieherin.

Es gibt viele Streitpunkte in der Gesetzesvorlage der Landesregierung – Betreuungszeiten, Gruppengrößen, Einsatz von Ergänzungskräften und Finanzen: all diese Punkte werden diskutiert.

„Die Gesetzesvorlage erschwert den Kitabeschäftigten ihre ohnehin schon sehr schwierige Arbeit noch zusätzlich. Das Wohl der Kinder steht definitiv auch nicht im Mittelpunkt. Das zeigt der Verlauf der Diskussion ganz deutlich“, so Markus Renner, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär.

Die Gesetzesvorlage wird nicht nur von ver.di kritisiert. Auch aus Erziehungswissenschaft und Verbänden ist die Kritik groß. „Mir ist nicht eine positive Stellungnahme zu dieser Gesetzesvorlage bekannt“, so Markus Renner weiter. „Wer mit Bildung und Pädagogik zu tun hat, lehnt dieses Gesetz ab. Darum wäre es das Beste, wenn die Landesregierung diese unausgegorene Gesetzesvorlage komplett zurückzieht. Die Beschäftigten in den Duisburger Kitas werden jedenfalls weiter dagegen protestieren. Sie werden nicht locker lassen!“
ver.di Bezirk Duisburg-Niederrhein
Foto: BBC Creative / unsplash

 

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