Unternehmen geben Kosten weiter

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94 Prozent der Unternehmen am Niederrhein geben an, die Folgen der Krise zu spüren. Bundesweit sind es nur rund 80 Prozent „Der Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Er hat sich zu einem Risiko für die gesamte Wirtschaft am Niederrhein entwickelt“, ordnet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger die Ergebnisse der Umfrage ein.
Energiekosten treiben Inflation
Größtes Problem sind die hohen Energiepreise: 84 Prozent der befragten Betriebe leiden darunter. „Immer mehr Unternehmen müssen die zusätzlichen Kosten weitergeben. Anders geht es nicht mehr. Das treibt die Inflation an. Und führt möglicherweise zu steigenden Zinsen. Kredite für Investitionen werden dann teurer. Das ist Gift für unsere Wirtschaft“, befürchtet der Hauptgeschäftsführer der IHK.
Positiv ist aus seiner Sicht, dass die Bundesregierung die Steuern auf Kraftstoffe senkt. Das reiche aber noch nicht: „Die Mineralölsteuer für Benzin und Diesel sollte auf das europäische Minimum sinken“, so Dietzfelbinger. Schwierig bleibt es für Unternehmen zudem beim Thema Strom. Auch hier steigen die Kosten. „Die Senkung der Stromsteuer hilft nur wenigen Betrieben. Sie sollte dauerhaft für alle Betriebe auf das EU-Minimum gesenkt werden“, fordert der IHK-Chef.
Die Sorgen um gestörte Lieferketten nehmen leicht ab. Sie bleiben aber für ein Drittel der Betriebe ein Problem.
Niederrheinische IHK
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
www.ihk.de/niederrhein
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg
Foto: Michael Neuhaus / Niederrheinische IHK
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