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Richtfest für die neue Feuer- und Rettungswache 1A in Duisburg-Mitte

 

Richtfest für die neue Feuer- und Rettungswache 1A in Duisburg-Mitte. Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
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Für die neue Feuer- und Rettungswache 1A an der Mercatorstraße in Duisburg-Mitte wurde Richtfest gefeiert. Mit der Fertigstellung des Rohbaus ist ein wichtiger Meilenstein bei der Realisierung dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts erreicht. Vertreter der Stadt Duisburg, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD), der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (dig), der Feuerwehr sowie der am Bau beteiligten Gewerke kamen zusammen, um die Fortschritte des Neubaus zu würdigen. Die neue Wache entsteht, um die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr im Bereich Stadtmitte zukunftsfähig aufzustellen und die Rahmenbedingungen für Einsätze im Brandschutz und Rettungsdienst nachhaltig zu verbessern. Für den Neubau der Feuer- und Rettungswache sowie die Anpassung des öffentlichen Straßenraums ist derzeit ein Kostenrahmen von rund 31,77 Millionen Euro vorgesehen. Die bauliche Fertigstellung ist nach aktuellem Stand für Anfang 2027 geplant. Den traditionellen Richtspruch sprach Herr Roland Mitschker, Polier des Generalunternehmers Fenne Baugesellschaft mbH.

„Mit der neuen Feuer- und Rettungswache stärken wir einen zentralen Standort in unserer Stadt. Das Gebäude steht für eine leistungsfähige und moderne Feuerwehr, auf welche sich die Bürger jederzeit verlassen können“, sagte Oberbürgermeister Sören Link.

Hintergrund des Neubaus ist der Brandschutzbedarfsplan, der für den Bereich der Feuerwache 1 eine Verlagerung der Löscheinheit an einen neuen Standort in der Stadtmitte vorsieht. Damit werden die strukturellen Voraussetzungen geschaffen, um die im Brandschutzbedarfsplan definierten Schutzziele auch künftig bestmöglich zu erfüllen und die Leistungsfähigkeit im Brandschutz und Rettungsdienst langfristig zu sichern.

Richtfest für die neue Feuer- und Rettungswache 1A in Duisburg-Mitte. Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
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Auf dem 5.857 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Neubau, der gezielt auf die Anforderungen eines modernen Feuerwehr- und Rettungsdienststandorts zugeschnitten ist. Das Gebäudeensemble umfasst die drei Bauteile A, B und C und vereint Flächen für Brandschutz und Rettungsdienst, Fahrzeug- und Werkstattbereiche sowie eine Mehrzweckhalle für Training, Fortbildung und besondere Einsatzlagen. Der Gebäudekomplex verfügt über eine Bruttogrundfläche von rund 7.591 Quadratmetern. Ergänzt wird der Standort durch 32 Stellplätze in der Tiefgarage mit drei Wallboxen und sechs Ladepunkten, zwei Stellplätze im Außenbereich sowie 15 Fahrradstellplätze.

„Mit diesem Neubau entsteht ein Gebäude, das Funktionalität, Nachhaltigkeit und eine hohe bauliche Qualität sinnvoll miteinander verbindet. Besonders wichtig ist bei einem Projekt dieser Größenordnung die enge und verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten“, sagte Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Für eine energieeffiziente Nutzung sorgen unter anderem eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, begrünte seitliche Dachflächen sowie eine robuste und langlebige Bauweise. Barrierefreie Standards werden in den öffentlich zugänglichen Bereichen eingehalten.

Die Umsetzung des Projekts liegt bei der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (dig), die in Duisburg bereits mehrere Feuerwehr- und Rettungswachen realisiert oder begleitet hat.

„Gerade bei Gebäuden für den Einsatzbetrieb ist es wichtig, die Anforderungen der Feuerwehr frühzeitig und fortlaufend in die Planung einzubeziehen. So entsteht ein Standort, der im Alltag funktioniert und den Einsatzkräften gute Rahmenbedingungen bietet“, sagte Matthias Palapys, Geschäftsführer der dig.

Die neue Feuer- und Rettungswache 1A in Duisburg-Mitte. Visualisierung: Röhm & Cie GmbH / dig.
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Besondere Anforderungen an das Bauvorhaben ergaben sich durch die archäologische Begleitung auf dem Grundstück. Dort befindet sich das Bodendenkmal der ehemaligen Ultramarin-Fabrik Duisburg. Die Untersuchungen liefen seit Mai 2024 und wurden digital unterstützt, um Dokumentation und Bauablauf bestmöglich miteinander zu verbinden. Vor Ort auf der Baustelle konnten die archäologischen Arbeiten am 10. Oktober 2025 abgeschlossen werden. Mit dem Richtfest ist nun ein weiterer sichtbarer Baufortschritt erreicht. Die neue Feuer- und Rettungswache 1A wird künftig einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in Duisburg leisten.

 
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Foto: Logo.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg entsorgen nicht nur den Abfall oder reinigen die Straßen, sondern sind auch für das Abwasser der Stadt verantwortlich und bauen oder reparieren Straßen und Brücken. Die Pflege städtischer Spielplätze, städtischer Grünanlagen oder der städtischen Friedhöfe gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Als Anstalt des öffentlichen Rechts gehören die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt.
www.wb-duisburg.de

Aufgaben:

  • Abfallentsorgung
  • Stadtreinigung
  • Stadtentwässerung
  • Planung und Unterhaltung der Spielplätze
  • Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
  • Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
  • Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
    Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen
  • Städtische Immobilien
    (Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
    ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD)
  • Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
  • Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
  • Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Nikolay Dimitrov, Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetriebe Duisburg

 

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