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Oberbürgermeister Sören Link betonte: „Praxis und Theorie Tür an Tür – was hier in Hamborn großflächig entsteht, ist ein Musterbeispiel für einen zukunftsfähigen Feuerwehrstandort und ein starkes Signal für den Duisburger Norden.“
Der Neubau ist ein zentraler Bestandteil des Brandschutzbedarfsplans der Stadt Duisburg. Ziel des Neubaus ist es, der Feuerwehr moderne und zukunftsfähige Räumlichkeiten bereitzustellen, die den Anforderungen des Einsatzbetriebs ebenso gerecht werden wie der Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften.

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Ein zentrales Element des neuen Standortes ist der rund 28 Meter hohe Übungsturm mit acht Ebenen. Hier können Einsatzkräfte künftig realitätsnahe Szenarien trainieren – von der Menschenrettung bis zur Brandbekämpfung in komplexen Gebäudestrukturen.
„Die Freiwillige Feuerwehr arbeitet täglich bei vielen Einsätzen Hand in Hand mit der Berufsfeuerwehr. Dass wir hier heute den Baustart für einen Löschzug für die Freiwillige Feuerwehr und ein Schulungsgebäude für die Feuerwehr markieren, ist daher ein schönes Signal für die auch in Zukunft wichtige Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr. Hier schaffen wir optimale Bedingungen für ein gemeinsames, modernes und leistungsfähiges Arbeiten der Feuerwehr in Duisburg“, erklärte Martin Murrack, Feuerwehrdezernent, Stadtdirektor und Kämmerer der Stadt Duisburg.
Der Neubau wird in robuster Massivbauweise mit Mauerwerk und Stahlbetondecken errichtet. Die Fahrzeughallen entstehen als durchfahrbare Hallen mit klarer Trennung von Alarmhof und Zufahrten. Typische Elemente des Feuerwehralltags wie geschossübergreifende Rutschstangen sind fest eingeplant und ermöglichen schnelle Wege im Einsatzfall. Ergänzt wird der Standort durch großzügige Außenanlagen mit Übungsflächen, Sportbereich und einem separaten Alarm- und Stellplatzkonzept.
Auch konstruktiv setzt der Neubau auf Langlebigkeit und Effizienz: Verblendmauerwerk mit mineralischer Kerndämmung, Fassadenelemente mit integriertem Dämmkern sowie begrünte Dachflächen und Photovoltaik sorgen für eine energieeffiziente und langlebige Bauweise. „Nachhaltigkeit zeigt sich hier nicht nur in der Technik, sondern vor allem in der Konstruktion. Wir setzen auf robuste Materialien wie Klinker und Kalksandstein, die langfristig wenig Wartung erfordern und gleichzeitig für ein stabiles Raumklima sorgen. In Kombination mit Gründächern und Photovoltaik entsteht so ein Gebäude, das ökologisch und wirtschaftlich überzeugt“, sagte Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch die Duisburger Infrastrukturgesellschaft in enger Abstimmung mit der Feuerwehr. Geschäftsführer Matthias Palapys ergänzte: „Wir entwickeln hier keinen Standardbau, sondern einen hochfunktionalen Standort. Die klare Trennung von Alarmhof und Übungsbereichen, durchdachte Wegeführungen sowie die Kombination aus Fahrzeughallen, Schulungsräumen und Übungsturm ermöglichen einen reibungslosen Ablauf – sowohl im Einsatz als auch in der Ausbildung. Genau diese Verzahnung macht das Projekt so besonders.“
Nach den Redebeiträgen erfolgte der offizielle Spatenstich als sichtbarer Startpunkt für die Bauphase.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

www.wb-duisburg.de
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(Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD) - Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
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Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Visualisierung: Röhm & Cie. GmbH / dig
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