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Richtfest für die Erweiterungsneubauten an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule

 

Mit dem Richtfest für die beiden Erweiterungsneubauten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn erreicht das Projekt einen wichtigen Meilenstein. Foto: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
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Ein wichtiger Bauabschnitt ist geschafft: Mit dem Richtfest für die Erweiterungsneubauten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn nimmt das Projekt sichtbar Gestalt an. Vertreter der Stadt Duisburg, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) und der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD) würdigten gemeinsam mit weiteren Projektbeteiligten den Baufortschritt.

Im Zuge der Erweiterung erstellt die Schulbaugesellschaft zwei Neubauten: ein viergeschossiges Unterrichtsgebäude sowie ein separates Verwaltungsgebäude. Das neue Schulgebäude wird im sogenannten Cluster-Konzept errichtet – einer modernen Form des Lernens, bei der Klassenräume und offene Lernbereiche räumlich miteinander verbunden sind. Diese Struktur ermöglicht flexible Unterrichtsformen, fördert eigenständiges Arbeiten und unterstützt gleichzeitig das Lernen in Gruppen.

Mit dem Richtfest für die beiden Erweiterungsneubauten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn erreicht das Projekt einen wichtigen Meilenstein. Foto: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
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Auf rund 7.300 Quadratmetern entstehen im Cluster-Neubau neben klassischen Unterrichtsräumen auch naturwissenschaftliche Fachräume sowie großzügige, multifunktionale Lernlandschaften. Diese bieten den Schülern unterschiedliche Möglichkeiten zum Lernen, Austauschen und Arbeiten. Ergänzt wird das Ensemble durch einen rund 1.600 Quadratmeter großen Verwaltungsneubau, der künftig die Schulleitung und Verwaltung aufnimmt und zudem ein modernes Lehrerzimmer umfasst. Mit den Erweiterungsbauten reagiert die Stadt Duisburg auf den gestiegenen Raumbedarf der Schule, der durch die Erweiterung auf sieben Züge entstanden ist. Oberbürgermeister Sören Link betonte beim Richtfest: „Mit den Neubauten stärken wir einmal mehr gezielt Duisburgs Bildungsinfrastruktur und schaffen eine leistungsfähige Schule mit modernen Lernräumen.“

Auch Aspekte der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden bei dem Bauprojekt berücksichtigt. So erhalten die Gebäude unter anderem Photovoltaikanlagen sowie begrünte Dachflächen. Der Schulneubau wird über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt, während der Verwaltungsneubau an den bestehenden Fernwärmeanschluss angebunden wird. Beide Gebäude werden barrierefrei errichtet.

Thomas Patermann, Sprecher des Vorstandes der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg, erklärte: „Mit den Erweiterungsneubauten entsteht hier ein baulich und funktional klar gegliederter Schulstandort, der auf Langlebigkeit, Flexibilität und einen wirtschaftlichen Betrieb ausgelegt ist. Die Verbindung von Unterrichtsräumen, offenen Lernbereichen und moderner technischer Ausstattung schafft eine robuste und zugleich zeitgemäße Gebäudestruktur. Gleichzeitig setzen wir auf eine nachhaltige Bauweise, die den Standort auch langfristig zukunftsfähig macht.“ Astrid Neese, Dezernentin für Bildung, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, ergänzte: „Gute Bildung braucht Räume, die den Anforderungen eines modernen Schulalltags gerecht werden. Mit den Neubauten schaffen wir bessere Voraussetzungen für zeitgemäßen Unterricht, für individuelle Förderung und für eine Schule, die auf wachsende Schülerzahlen gut vorbereitet ist.“

Die Bauarbeiten haben im Juni 2025 begonnen und verlaufen planmäßig. Die Fertigstellung der Neubauten ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Das Investitionsvolumen für die Erweiterungsbauten beträgt rund 36,5 Millionen Euro. Das Projekt wird durch Mittel der KfW im Rahmen der Förderung für klimafreundliche Nichtwohngebäude unterstützt.

 
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Foto: Logo.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg entsorgen nicht nur den Abfall oder reinigen die Straßen, sondern sind auch für das Abwasser der Stadt verantwortlich und bauen oder reparieren Straßen und Brücken. Die Pflege städtischer Spielplätze, städtischer Grünanlagen oder der städtischen Friedhöfe gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Als Anstalt des öffentlichen Rechts gehören die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt.
www.wb-duisburg.de

Aufgaben:

  • Abfallentsorgung
  • Stadtreinigung
  • Stadtentwässerung
  • Planung und Unterhaltung der Spielplätze
  • Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
  • Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
  • Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
    Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen
  • Städtische Immobilien
    (Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
    ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD)
  • Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
  • Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
  • Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Adrian Chodkowski / Wirtschaftsbetriebe Duisburg

 

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