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Niederrheinische IHK: Ausbildungslücke schließen

 
Ausbildungspartner legen Handlungsplan vor

Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben noch gute Chancen auf eine Stelle. Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK.
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Viele junge Menschen in Duisburg und am Niederrhein suchen einen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig bleiben Stellen unbesetzt. Das Phänomen nennt sich Mismatching. Gute und frühe Berufsorientierung ist das A und O, um Unternehmen und Jugendliche zusammenzubringen. Den Handlungsplan für 2026 erarbeitete die Niederrheinische IHK gemeinsam mit den Akteuren des Regionalen Konsens.

Die Anzahl junger Menschen ohne Ausbildungsplatz steigt. Gleichzeitig melden viele Unternehmen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve: Kaum Bewerber in Sicht. Nicht alle Branchen sind dabei gleich getroffen. Durch die wirtschaftliche Lage und KI verunsichert, verändert sich der Berufswunsch bei vielen. Das Handwerk wird beliebter. Schwieriger wird es bei technischen und kaufmännischen Berufen. Vor allem in der Industrie, die sich gerade in einem wirtschaftlichen Anpassungsprozess befindet.

Dabei bietet die betriebliche Ausbildung sehr gute Perspektiven – heute mehr denn je. „Mit der Ausbildung ist man direkt in der Praxis und sammelt von Anfang an Berufserfahrung. Das eröffnet Jugendlichen beste Karrierechancen“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK und Vorsitzender der Regionalen Ausbildungskonferenz. Und weiter: „Wir bauen unsere Angebote deswegen intensiv aus. Mehr beraten, niederschwellige Angebote machen, lautet die Devise. Auch Praktika können einen wichtigen Beitrag leisten, um einen Einblick in den Berufsalltag zu erhalten.“

Ausbildungskonferenz reicht Handlungsplan ein
Die Akteure des Regionalen Konsens arbeiten eng bei der Berufsorientierung zusammen. Gemeinsam mit Schulen und Wirtschaft soll es vielfältige Wege geben, die zum passenden Beratungs-Angebot führen. Um fehlende Qualifikationen seitens der Jugendlichen zu verbessern, sollen Förderangebote helfen, etwa im Bereich der Sprachförderung. Ihre Zusammenarbeit legen sie im jährlichen Handlungsplan für den Ausbildungsmarkt fest.

Betriebe können ihre offenen Ausbildungsstellen den Partnern melden. Eine Übersicht gibt es unter www.ihk.de/niederrhein.

Die Mitglieder der Regionalen Ausbildungskonferenz sind: Vertreter der Stadt Duisburg, des Kreis Kleve und des Kreis Wesel, der Agenturen für Arbeit Duisburg und Wesel, der Jobcenter Duisburg, Kreis Wesel und Kreis Kleve, der Berufskollegs, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Unternehmerverbandes Ruhr-Niederrhein, der Apothekerkammer Nordrhein, der Regionalagentur NiederRhein, der Handwerkskammer Düsseldorf sowie der Kreishandwerkerschaften und der Niederrheinischen IHK. Die Konsenspartner engagieren sich für die duale Ausbildung und bündeln ihre Aktivitäten für den regionalen Ausbildungsmarkt.

 
Niederrheinische IHK
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
www.ihk.de/niederrhein
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK

 

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