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Commerzbank-Anlagestudie 2026: Viele Befragte in Duisburg sparen, aber zu wenige investieren!

 

  • 79 Prozent aller Befragten in Duisburg sparen – Jeder Dritte spart sogar über 250 Euro im Monat
  • Sicherheit ist für jeden Zweiten das wichtigste Auswahlkriterium bei Geldanlagen
  • Interesse an Wertpapier-Sparplänen und ETFs steigt – insbesondere bei der Generation Z

Besonders die jüngere Generation Z (1997-2007) zeigt Interesse an Wertpapieren: 82 Prozent sparen, jeder Zweite dieser Altersgruppe besitzt bereits Wertpapiere. Infografik: Commerzbank.
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Tages- und Festgeldkonten sind zwar weiterhin die beliebteste Sparform in Duisburg, Wertpapier-Sparpläne und hier insbesondere börsengehandelte Fonds, Exchange Traded Funds (ETFs), gewinnen jedoch an Beliebtheit. Dies geht aus der zweiten Anlagestudie der Commerzbank „So investiert Duisburg“ hervor. Für diese hat das Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos bundesweit mehr als 3.200 Menschen zu ihrem Spar- und Anlageverhalten befragt, davon 200 in Duisburg.

Demnach sind zwei Jahre nach der ersten Commerzbank-Anlagestudie weiterhin 56 Prozent in Duisburg, den Konjunktursorgen zum Trotz, mit seiner finanziellen Situation zufrieden. Insgesamt können 79 Prozent der Befragten regelmäßig oder unregelmäßig Geld zur Seite legen. In Duisburg dominieren dabei monatliche Sparbeträge von 250 Euro und mehr sowie 100 bis 250 Euro (30 Prozent). Bei der Auswahl der Geldanlage spielen Sicherheit (50 Prozent) und Kosten (39 Prozent) weiterhin die wichtigste Rolle. Mehr als jeder Zweite spart entsprechend auf einem Tages- oder Festgeldkonto, trotz geringer Verzinsung.

Torsten Nowak ist Regionsleiter Private Kunden der Commerzbank AG für Duisburg.
Foto: privat / Commerzbank.
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Sowohl in Duisburg als auch auf Bundesebene ist das Tagesgeld-/Festgeldkonto sowie Sparbuch die präferierte Sparform. Immer mehr erkennen aber auch die Vorteile von Wertpapieren. So investieren 22 Prozent der befragten Sparer zumindest gelegentlich in Wertpapiere. Knapp jeder Fünfte nutzt zudem regelmäßig Wertpapier-Sparpläne. „Das ist ein sehr erfreulicher Trend, den wir auch bei der Commerzbank beobachten. Gerade mit Blick auf die Altersvorsorge sehen wir ein deutlich gestiegenes Interesse an in Wertpapier-Sparplänen“, sagt Torsten Nowak, Regionsleiter Private Kunden der Commerzbank AG für Duisburg.

Rücklagen und Altersvorsorge stehen im Fokus
Neben dem Wunsch, Rücklagen zu bilden (62 Prozent), ist die Vorsorge für das Alter eines der Hauptmotive der Menschen in Duisburg, um zu sparen. Für mehr als ein Drittel (44 Prozent) spielt das eine wichtige Rolle. Auch hier ist der Anteil nochmal deutlich um acht Prozentpunkte gestiegen. „Das Bewusstsein nimmt also zu, dass die gesetzliche Rente nicht mehr ausreichen wird und damit eine Notwendigkeit zur privaten Vorsorge besteht“ sagt Nowak. „Vor diesem Hintergrund ist es umso erstaunlicher, dass nicht noch viel mehr Menschen langfristig in Wertpapiere investieren. Denn wer langfristig plant und temporäre Schwankungen aushält, kann auch als sicherheitsorientierter Anleger von höheren Renditechancen profitieren.“

Laut Studie besitzen aktuell 42 Prozent der Sparenden Wertpapiere wie Aktien, ETFs, Fonds oder Anleihen. Fonds im Depot sind in Duisburg dabei beliebter als im übrigen Bundesgebiet. Weitere beliebte Anlageformen sind Aktien (53 Prozent), Lebensversicherungen (33 Prozent) und ETFs bzw. ETC (50 Prozent). Der Besitz von physischen Edelmetallen liegt bei 20 Prozent und damit drei Prozentpunkte unter dem bundesdeutschen Wert.

Generation Z geht voran – Frauen sind sicherheitsorientierter
Besonders die jüngere Generation Z (1997–2007) zeigt Interesse an Wertpapieren: 82 Prozent sparen, jeder Zweite dieser Altersgruppe besitzt bereits Wertpapiere. Die Generation Z ist zugleich offener gegenüber Anlageformen wie Kryptowährungen. Rund 40 Prozent der Wertpapierbesitzer dieser Generation geben an, sich eine bis zwei Stunden pro Woche mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen. Zum Vergleich: In den anderen Generationen widmen rund 45 Prozent der Befragten dem Thema weniger als 30 Minuten wöchentlich. Die Gen Z zeigt damit ein deutlich höheres Engagement, das sich auch aufs Fachwissen auswirkt: Während jeder Zweite der jungen Erwachsenen angibt, sich bei Aktien gut auszukennen, sind das in der Gesamtbevölkerung nur 35 Prozent.

Zudem wird in der Studie deutlich, dass sich das Spar- und Anlageverhalten von Männern und Frauen weiterhin unterscheidet. So stehen bei Frauen die Themen Sicherheit und Verfügbarkeit noch stärker im Fokus. Während 59 Prozent der männlichen Sparer in Wertpapiere investieren, sind es bei den Frauen nur 40 Prozent. Wenn in Wertpapiere investiert wird, dann sind allerdings Fonds bei Frauen deutlich beliebter und werden von ihnen häufiger genutzt. „Frauen sind bei der Geldanlage also insgesamt etwas vorsichtiger, sie verfolgen oft aber auch langfristigere Strategien“, sagt Nowak.

Beratung bleibt entscheidend
Die größte Hemmschwelle, um in Wertpapiere zu investieren, bleibt das Wissen: Mehr als jeder Zweite (55 Prozent), der keine Wertpapiere besitzt, gibt als Grund an, sich mit der Anlageform nicht ausreichend auszukennen oder findet die Produkte zu komplex. Und obwohl jeder zweite Befragte eine Anlageberatung für wichtig halten, nutzt sie nur ein geringer Teil (15 Prozent) der Bevölkerung. „Die Ergebnisse zeigen uns, wie wichtig es ist, den Zugang zur Finanzberatung zu erleichtern und das Verständnis für Wertpapieranlagen zu fördern“, betont Nowak. „Gerade in einer Zeit, in der Inflation und steigende Lebenshaltungskosten den finanziellen Spielraum belasten, sind moderne und flexible Anlagekonzepte gefragt.“

Unter anderem kann auch die von der Bundesregierung geplante Einführung der Frühstartrente und des Altersvorsorgedepots dazu führen, sich stärker mit dem Thema Anlegen zu beschäftigen. Laut Studie halten gut zwei Drittel in Duisburg die Frühstartrente für wichtig. 67 Prozent der Befragten würden über die staatlichen Zuschüsse hinaus auch eigene Zuzahlungen leisten, knapp die Hälfte mit Beträgen von bis zu 50 Euro im Monat. „Die Frühstartrente bietet eine sehr gute Möglichkeit, sich frühzeitig für seinen Nachwuchs mit der privaten Altersvorsorge auseinanderzusetzen und mit dem Investieren zu beginnen“, so Nowak.

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Zusammenfassend zeigt die Studie, dass viele Menschen in Duisburg erkannt haben, wie wichtig regelmäßiges Sparen und Anlegen, insbesondere für die Altersvorsorge, ist. Dabei hebt sich die Generation Z positiv hervor, da sie oft besser informiert und entsprechend aktiv ist. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Menschen zu unterstützen, damit sie die Chancen von Anlageformen wie Wertpapieren besser verstehen – denn auch kleine Beträge können langfristig eine große Wirkung entfalten“, so Nowak abschließend.

 
Commerzbank
Die Commerzbank ist Deutschlands führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 25.000 Firmenkundenverbünden sowie knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen – Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden – bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Von den 400 Filialen in Deutschland finden Kunden in 220 Filialen Beratung zum Private Banking sowie 85 Filialen mit Wealth Management und Unternehmenskunden. Die gesamte Bandbreite des Angebots findet der Kunde in Duisburg in der Filiale an der Köngstraße, ein Grundangebot für Privatkunden gibt es in einer Filiale am Hamborner Altmarkt. Die Region Duisburg, die von der Königstraße aus betreut wird, reicht von Duisburg über Moers und Dinslaken bis nach Bocholt.
Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden. Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden steht die Bank mit den Marken Commerzbank und comdirect an der Seite ihrer Kunden: online und mobil, im Beratungscenter und persönlich vor Ort.
Commerzbank AG

 

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