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Neben dem Ausbau des Verkehrsangebots verbessert die DVG den Komfort für die Fahrgäste weiterhin enorm. Die Modernisierung der Straßenbahnflotte ist im Jahr 2025 weiter vorangeschritten. 42 neue Schienenfahrzeuge für die Linien 901 und 903 sind bereits in Duisburg eingetroffen, 12 davon im vergangenen Jahr. „Die neuen Bahnen bieten den Fahrgästen wesentlich mehr Komfort durch neueste Technik und Ausstattung. Außerdem bedeuten sie mehr Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, so dass wir das Angebot auf den Linien 901 und 903 deutlich stabilisieren konnten“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei der DVG. Gleichzeitig läuft die Beschaffung neuer Stadtbahn-Fahrzeuge für die Linie U79 gemeinsam mit der Rheinbahn AG, so dass auch die Stadtbahn-Flotte der DVG in den kommenden Jahren komplett erneuert wird. Auch auf der Straße erneuert die DVG ihren Fuhrpark vollumfänglich und stellt die Busflotte sukzessive auf moderne, umweltverträgliche Antriebstechnologien um. Bereits heute sind 25 Wasserstoffbusse im Duisburger Netz im Einsatz. Im Jahr 2025 hat die DVG gemeinsam mit der Stadt Duisburg die Beschaffung weiterer 55 Wasserstoffbusse auf den Weg gebracht. Geplant sind 26 Standardbusse und 29 Gelenkbusse. Die Auslieferung erfolgt in drei Etappen bis Ende 2028. Insgesamt investiert die DVG rund 47 Millionen Euro in das Projekt und erhält dafür Fördermittel des Bundes in Höhe von rund 15 Millionen Euro. „Die Modernisierung der gesamten Flotte sichert einen modernen und komfortablen ÖPNV in Duisburg in der Zukunft. Gemeinsam mit der Stadt entwickelt die DVG tragfähige Konzepte, die den Ausbau des Angebots bei gleichzeitiger Emissionsreduzierung ermöglichen“, sagt Dieter Lieske, Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.
Aufwendungen steigen um fast 20 Millionen Euro
Die Modernisierung der gesamten Fahrzeugflotte und der Ausbau des Angebots bedeuten einen sprunghaften Anstieg der Kosten. 165,6 Millionen Euro wurden im Jahr 2024 für den ÖPNV-Betrieb aufgewendet, im Jahr 2025 waren es bereits 183,8 Millionen Euro. Auch, weil ein Ausbau des Angebots mehr Personal benötigt: Die DVG beschäftigt 875 Menschen und damit 62 mehr als noch im Vorjahr. „Die Verkehrswende gibt es nicht zum Nulltarif. Wir sehen deutliche Zuwächse beim Deutschlandticket. Unser Angebot ist also für immer mehr Menschen attraktiv. Für seine Finanzierung reicht das aber nicht aus. Wenn wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen wollen, sind wir – genau wie alle anderen Verkehrsunternehmen – auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen. Und das nicht nur bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge, die aufgrund neuer Antriebstechnologien erheblich teurer sind als Dieselbusse. Der ÖPNV muss auskömmlich finanziert werden, damit er dauerhaft realisierbar ist“, sagt Marcus Vunic.
Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG)
Auf einem Streckennetz von 500,9 Kilometern betreibt die DVG zwei Straßenbahnlinien (901 und 903), eine Stadtbahnlinie (U79) und 44 Buslinien mit insgesamt 785 Haltestellen sowie das on-demand-Angebot myBus. Das Unternehmen hat 754 Mitarbeiter und transportiert mit 100 Bussen und 57 Bahnen rund 42,5 Mio. Fahrgäste im Jahr: Das sind ca. 124.000 Personen am Tag. Die DVG betreibt seit über 140 Jahren den öffentlichen Personennahverkehr in Duisburg und ist ein Tochterunternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV).
www.dvg-duisburg.de
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
Foto: Daniel Tomczak / DVV
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