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Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Demokratie in unsicheren Zeiten stärken lässt und was jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann. Das Anthropia Festival versteht sich dabei nicht als klassische Konferenz, sondern als offener Ort der Begegnung: Es bringt Menschen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammen, die sonst selten miteinander ins Gespräch kommen. Über den Tag verteilt gibt es Impulse, Diskussionsformate und viel Raum für Austausch, bevor der Abend in ein gemeinsames Sommerfest übergeht.
Die Impulse und Diskussionen bestreiten Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft. Mit dabei sind unter anderem:
- Dr. Gesine Schwan: Politikwissenschaftlerin, zweifache Kandidatin für das Bundespräsidentenamt und Mitgründerin der Berlin Governance Platform. Sie hält die Keynote zur demokratischen Willensbildung.
- Anna Theil: von der Denkfabrik More in Common, die zu gesellschaftlichem Zusammenhalt forscht. Sie eröffnet den Tag mit einem Impuls zur Frage, was uns zusammenhält.
- Garrelt Duin: vom Regionalverband Ruhr (RVR), mit der Perspektive des Ruhrgebiets als Region des Wandels.
- Uli Hauser: Journalist und langjähriger stern-Reporter, Mitinitiator des Deutschen Fonds für Demokratie.
- Aysel Osmanoglu: von der GLS Bank, der ältesten sozial-ökologischen Bank Deutschlands.
- Oliver Hummel: Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG, einem Pionier der Energiewende.
- Mirko Lange: Gründer von Democracy Intelligence, das mit Daten und Analyse demokratische Diskurse stärkt.
- Sophia Becker: vom Business Council for Democracy (BC4D), einem Netzwerk von rund 200 Unternehmen für demokratische Werte.
- Patrick Bottermann: verantwortet die Nachhaltigkeit beim B-Corp-Energieunternehmen Yello und denkt die Energiewende demokratisch.
- Alexander Trennheuser: Bundesgeschäftsführer von Mehr Demokratie e.V., bringt sein „Demokratie-Fitness-Training“ mit.
- Susanna Krüger: von SEND e.V., dem Netzwerk für Social Entrepreneurship, moderiert die Fishbowl-Debatte über die Rolle von Sozialunternehmen.
- Samuel Bongartz: vom Gesundheits-Startup Novaheal, diskutiert über Wirkung und Verantwortung junger Unternehmen.
- Roman R. Rüdiger: von Anthropia, verantwortet das Pitch-Format „Money4Democracy“, bei dem Startups auf Kapitalgeber treffen.
- Oliver Kuschel & Dirk Sander: die beiden Anthropia-Geschäftsführer und Gastgeber des Festivals.
Der Schauplatz ist mit Bedacht gewählt: Der Haniel-Campus in Duisburg-Ruhrort zählt seit 2019 zu den bedeutendsten Standorten für gemeinwohlorientierte Gründer in Deutschland. Über 700 Gründer wurden hier ausgebildet und mehr als 400 Start-ups begleitet. Dass gerade im Ruhrgebiet über die Zukunft der Demokratie diskutiert wird, ist gewollt: Die Region versteht sich als Ort des Wandels und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
„Demokratie ist keine Zuschauerveranstaltung, sie lebt davon, dass Menschen zusammenkommen und mitgestalten. Genau dafür öffnen wir an diesem Tag unseren Campus für alle“, sagt Oliver Kuschel, Geschäftsführer der Anthropia gGmbH.
Eingeladen sind ausdrücklich alle: neugierige und engagierte Bürger ebenso wie Unternehmen, Start-ups, Vereine, Stiftungen, Initiativen und Menschen aus Politik und Verwaltung. Am Abend geht das Programm ab 18 Uhr in ein offenes Networking mit Musik und DJ über, bei sommerlicher Festival-Atmosphäre auf dem Campus.
Auf einen Blick: Donnerstag, 16. Juli 2026, ab 10 Uhr (Einlass). Haniel-Campus, Franz-Haniel-Platz 4, 47119 Duisburg-Ruhrort. Eintritt für alle Interessierten. Programm und Tickets unter www.anthropia.de/anthropia-festival-2026.
Über Anthropia
Die Anthropia gGmbH ist eine gemeinnützige Fördereinrichtung für Impact Entrepreneurship und eine wirkungsorientierte Innovationsberatung mit Sitz in Duisburg. Seit ihrer Gründung verfolgt Anthropia das Ziel, gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten, indem sie soziale und ökologische Innovationen fördert, gemeinwohlorientierte Gründer unterstützt und zukunftsweisende Projekte initiiert. Außerdem berät Anthropia etablierte Unternehmen zum Thema Wirkung und Innovation. Als Plattform, Netzwerk und Bildungsort bringt Anthropia Akteure aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammen – für eine enkeltaugliche Zukunft.
Anthropia gGmbH
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