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LVR informiert: Warum Sexuelle Bildung in der Kita den Kinderschutz stärkt

 
LVR-Landesjugendamt Rheinland informierte beim digitalen Themenabend des Landeselternbeirats NRW über kindliche Entwicklung, Körperbewusstsein und Schutz vor Grenzverletzungen

Themenabend beim LEB NRW: „Sexuelle Bildung bietet Kindern Schutz, Orientierung und Vertrauen.“ In der Kita ist es wichtig, dass Eltern wissen, welche Regeln gelten, wie Fachkräfte Kinder begleiten und an wen sie sich bei Fragen wenden können. Foto: Heike Fischer / LVR.
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Wie können Kitas mit Kindern altersgerecht über Körper, Nähe, Distanz und Grenzen sprechen – und warum ist das auch für den Kinderschutz wichtig? Darum ging es bei einem digitalen Themenabend des Landeselternbeirats (LEB NRW). Janina Passek, Fachreferentin im LVR-Landesjugendamt Rheinland gab fachliche Orientierung zu kindlicher Entwicklung, Körperbewusstsein und Sexueller Bildung in der frühen Kindheit.

In öffentlichen Debatten wird Sexuelle Bildung in der Kita immer wieder verkürzt oder emotionalisiert dargestellt. Fachlich geht es jedoch um etwas Grundlegendes: Kinder alters- und entwicklungsangemessen darin zu stärken, ihren Körper wahrzunehmen, eigene Grenzen zu kennen, die Grenzen anderer zu achten und sich bei Unsicherheiten Erwachsenen anvertrauen zu können.

„Sexuelle Bildung ist in der Kita kein Sonderthema, sondern Teil des Bildungsauftrags – mit demselben Stellenwert wie andere Bereiche der Bildungsgrundsätze NRW. Sexualität ist dabei kein Erwachsenenthema, sondern Teil kindlicher Entwicklung. Kinder brauchen Worte für ihren Körper, ein gutes Gefühl für eigene Grenzen und Erwachsene, die aufmerksam zuhören. Sexuelle Bildung bietet Kindern Schutz, Orientierung und Vertrauen“, sagt Janina Passek.

Ein Schwerpunkt des Themenabends lag auf der Zusammenarbeit mit Eltern. Gerade bei sensiblen Themen wie kindlicher Sexualität braucht es Transparenz: Eltern sollen wissen, welche Regeln in der Kita gelten, wie Fachkräfte Kinder begleiten und an wen sie sich bei Fragen wenden können. So entsteht Vertrauen – und zugleich mehr Handlungssicherheit für alle Beteiligten.

Die Veranstaltung beim LEB NRW machte deutlich: Sexuelle Bildung in der Kita ist kein politisches Thema, sondern Teil professioneller pädagogischer Arbeit. Sie trägt dazu bei, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, ihr Körperbewusstsein zu stärken und sie vor Grenzverletzungen besser zu schützen.

Das LVR-Landesjugendamt Rheinland berät Träger und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung zu fachlichen und aufsichtsrelevanten Fragen. Im Mittelpunkt stehen sichere Rahmenbedingungen, Kinderschutz und pädagogische Qualität – auch bei sensiblen Themen wie kindlicher Sexualität und Sexueller Bildung.

Über den LVR
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 21 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Foto: Heike Fischer / LVR

 

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