Für sichere Verbindungen und eine lebenswerte Zukunft

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Zahlreiche Zulaufrouten aus dem Ruhrgebiet, vom Niederrhein und aus dem Rheinland führten nach Duisburg. Dort startete eine rund 20 Kilometer lange Hauptdemonstration durch die Stadt. Parallel fand eine Sternchenfahrt für Kinder auf einer eigenen Route statt. Beide Züge vereinten sich zum Abschluss, bevor die Veranstaltung mit einem Bühnenprogramm und Livemusik am Ludgeriplatz in Duisburg-Neudorf ausklang.
„Die große Resonanz zeigt, dass viele Menschen sichere und direkte Radverbindungen wollen – innerhalb der Städte ebenso wie zwischen ihnen. Gute Radinfrastruktur schafft Wahlfreiheit, stärkt die selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen und macht das Fahrrad für viele Alltagswege zur naheliegenden Alternative. Die Fahrradsternfahrt hat gezeigt, wie groß die Unterstützung für diese Ziele ist“, sagt Antje Ahlbrecht, Sprecherin des VCD Duisburg.
Lara Schartau-Engelking, Vorstandssprecherin des ADFC Duisburg ergänzt: „Die Fahrradsternfahrt hat Menschen aus der gesamten Region zusammengebracht und deutlich gemacht, dass eine nachhaltige Mobilität viele verbindet. Diesem Rückenwind muss politisches Handeln folgen: Wir brauchen ausreichend Personal für die Planung und den Bau von Radverkehrsanlagen, den konsequenten Ausbau kommunaler Fahrradnetze und endlich Tempo beim Radschnellweg RS1. Dafür muss der öffentliche Verkehrsraum fair zwischen allen Verkehrsmitteln aufgeteilt werden. Aber auch kostengünstige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung erleichtern das Fahrradfahren spürbar.“
Die Veranstalter werten die erste gemeinsame Fahrradsternfahrt.Ruhr in Duisburg als großen Erfolg. Die hohe Beteiligung und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass das Motto „Verbindungen schaffen“ den Nerv der Zeit getroffen hat. „Mit der Fahrradsternfahrt hat die Zivilgesellschaft einmal mehr gezeigt, wie schön der Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität sein kann. Wir fordern die Entscheidungsträger auf, dass dem breiten Zuspruch konkrete politische Entscheidungen für einen sicheren und zukunftsfähigen Radverkehr folgen“.
ADFC Duisburg e. V.
Foto: Jonas Gessmann
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