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Social Day der Targobank: Gemeinsam für den Erhalt der Streuobstwiesen

 
Mitarbeiterunterstützen Projekt „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“

Gemeinsam für den Erhalt der Streuobstwiesen: Social Day der TARGOBANK unterstützt Projekt „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“. Foto: Umweltamt der Stadt Duisburg.
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Mit vereinten Kräften engagierten sich Mitarbeiter der TARGOBANK Duisburg im Rahmen eines Social Days am Montag, 20. Juli, für den Erhalt einer wertvollen Streuobstwiese in am Angerbach in Duisburg-Huckingen.

Beim Social Day selbst packten die Mitarbeiter der TARGOBANK tatkräftig mit an. Das angefallene Schnittgut wurde von der Fläche geräumt. Außerdem entfernten sie eingewachsene und nicht mehr benötigte Verbissschutzhüllen sowie achtlos entsorgten Müll. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag, die Fläche wieder in einen gepflegten und ökologisch wertvollen Zustand zu versetzen.
Ein besonderes Highlight des Tages war der Besuch eines Imkers, dessen Bienenvölker auf der Streuobstwiese beheimatet sind. Während der Mittagspause vermittelte er den Teilnehmern spannende Einblicke in die Welt der Honigbienen, erläuterte die Bedeutung der Bestäubung für Streuobstwiesen und ließ die Gruppe verschiedene Honigsorten verkosten. So wurde deutlich, wie eng Naturschutz, Landwirtschaft und Imkerei miteinander verbunden sind.

Gemeinsam für den Erhalt der Streuobstwiesen: Social Day der TARGOBANK unterstützt Projekt „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“. Foto: Umweltamt der Stadt Duisburg.
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Die Aktion ist Teil des Projekts „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“, das vom Umweltamt der Stadt Duisburg gemeinsam mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projektes ist es, die letzten alten Streuobstwiesen im Stadtgebiet langfristig zu erhalten, fachgerecht zu pflegen und für kommende Generationen zu sichern.

„Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Sie bieten Lebensraum für mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klima-, Boden- und Wasserschutz. Darüber hinaus bewahren sie alte, regionaltypische Obstsorten und sind ein bedeutendes Kulturgut der niederrheinischen Landschaft. Viele der noch vorhandenen Bestände sind jedoch überaltert und durch jahrzehntelang fehlende Pflege gefährdet“, so Dr. Randolph Kricke, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde.

Bereits im Vorfeld hatten Auszubildende der Forstverwaltung der Stadt Duisburg sowie Bundesfreiwilligendienstleistende der BSWR rund 100 etwa 30 Jahre alte Apfelbäume fachgerecht aufgeastet. Durch diese Pflegemaßnahme wird künftig wieder eine landwirtschaftliche Unternutzung der Fläche ermöglicht – ein wichtiger Baustein für die dauerhafte Pflege und den Erhalt der Streuobstwiese.

Mitmachen erwünscht: Streuobstwiesenpaten gesucht
Das Projekt „One, Two, Three Apple Tree – Streuobstwiesen Duisburg“ lebt vom Engagement vieler Menschen. Deshalb werden Unternehmen, Vereine, Schulen und interessierte Bürger gesucht, die sich aktiv für den Erhalt der Duisburger Streuobstwiesen einsetzen möchten.

Neben einzelnen Pflegeeinsätzen oder Social Days soll künftig ein Netzwerk von Streuobstwiesenpatinnen und Streuobstwiesenpaten entstehen. Ziel ist es, dass einzelne Wiesen langfristig von engagierten Unternehmen, Vereinen oder Gruppen begleitet werden. Die Patenschaften können beispielsweise regelmäßige Pflegeeinsätze, Pflanzaktionen, das Abräumen von Schnittgut, die Ernte des Obstes sowie dessen gemeinsame Verarbeitung – etwa zu Saft oder anderen regionalen Produkten – umfassen. Auch die Unterstützung bei Veranstaltungen und der Umweltbildung bietet vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen.

So entstehen dauerhafte Partnerschaften, die nicht nur zum Erhalt der Streuobstwiesen beitragen, sondern auch das Bewusstsein für den Wert dieser einzigartigen Kulturlandschaften stärken.
Wer sich im Rahmen eines Social Days oder ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, Kontakt mit dem Projektteam aufzunehmen. Weitere Informationen gibt es bei Katrin Heitmann vom Umweltamt per E-Mail an k.heitmann@stadt-duisburg.de.
Stadt Duisburg
Fotos: Umweltamt der Stadt Duisburg

 

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