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Duisburg bietet 733 freie Ausbildungsplätze – auch Hotels und Restaurants suchen noch 34 Auszubildende

 
Gewerkschaft NGG rät: In den nächsten Wochen Startphase ins Berufsleben nutzen

Nicht jeder Tag ist Tortentag – außer in Konditoreien. Trotzdem haben Ausbildungen oft auch ihre süßen und kreativen Seiten. Damit es die gibt, rät die Gewerkschaft NGG Nordrhein Jugendlichen in Duisburg, sich die Ausbildung und den Betrieb genau anzugucken. Foto: Florian Göricke / NGG.
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Gestern Schule, heute Ausbildung: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 733 offene Ausbildungsplätze in Duisburg. Darunter sind 34 freie Ausbildungsplätze in Hotels, Restaurants und Gaststätten. Die Lebensmittelindustrie in Duisburg sucht 14 Auszubildende. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.

„Wer noch keine Ausbildung hat, sollte die nächsten Wochen als Startphase ins Berufsleben nutzen. Die meisten Betriebe sind da flexibel: Die Ausbildung muss nicht pünktlich am 1. August anfangen. Auch im September und selbst im Oktober geht da oft noch was“, sagt Adnan Kandemir. Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein rät Jugendlichen, nicht auf Gelegenheitsjobs zu setzen, sondern auf einen Ausbildungsvertrag: „Wer sich in Betrieben später weiterentwickeln will, der braucht eine solide Ausbildung als Fundament. Die 3 Jahre Ausbildung sind gut investiert“, so Kandemir.

Entscheidend sei allerdings, beim Ausbildungsbetrieb genau hinzugucken: „Das Geld, das ein Auszubildender verdient, muss passen. Dabei ist es wichtig, sich für einen Betrieb zu entscheiden, der Tariflöhne zahlt“, so Adnan Kandemir. Außerdem sollten Auszubildende darauf achten, dass es eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gebe.

„Das ist eine Art ‚Jugend-Betriebsrat‘, der sich für die Interessen der jungen Belegschaft stark macht und zum Beispiel darauf achtet, dass der Rahmenplan für die Ausbildung auch eingehalten wird. Der ist wichtig, damit Auszubildende nicht ausgenutzt werden. Denn was bringt es, wenn man mit Arbeiten zugeschüttet wird, die mit der Ausbildung selbst wenig oder nichts zu tun haben?“, so Adnan Kandemir.

So sollten angehende Bäckereifachverkäuferinnen darauf achten, nicht nur „zum Brötchenschmieren im Hinterzimmer“ abgestellt zu werden. „Sie müssen vor allem in den Verkauf und an die Kasse. Denn zur Ausbildung für eine Bäckereifachverkäuferin gehört auch der kaufmännische Teil“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Nordrhein.
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Region Nordrhein
Foto: Florian Göricke / NGG

 

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