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„Mit dem Südbad gewinnt Duisburg einen modernen Ort für Sport, Gesundheit und Gemeinschaft,“ sagte Oberbürgermeister Sören Link bei der Eröffnung. „Es ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt. Vor allem in die Menschen, die hier schwimmen lernen, trainieren und ihre Freizeit verbringen.“

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„Öffentlichkeit, Schulen und Vereine haben unterschiedliche Anforderungen an Wasserflächen. Mit dem neuen Südbad können diese Nutzungen parallel stattfinden, ohne sich gegenseitig einzuschränken“, sagt Sportdezernent Martin Linne. „Wo bisher unterschiedliche Bedarfe auf einer Wasserfläche zusammengebracht werden mussten, stehen nun Becken mit jeweils eigenen Schwerpunkten zur Verfügung. Das erleichtert die Organisation des Badebetriebs ebenso wie die Planung von Schul- und Vereinsangeboten.“
Neben dieser funktionalen Trennung zeichnet sich die Anlage durch eine auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgerichtete Gebäudetechnik aus. Dazu gehören eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 200 Kilowatt-Peak, Luft-Wärmepumpen, Systeme zur Wärmerückgewinnung aus der Lüftung und dem Duschabwasser sowie hygienische Frischwasserstationen. Für den laufenden Betrieb ist zudem die Fertigstellung eines KI-gestützten Systems vorgesehen, das die Badeaufsicht bei der Beobachtung des Betriebs unterstützen soll.
Zum Eröffnungstag wurden kostenlose Führungen durch die technischen Anlagen angeboten. Auf der Dachterrasse präsentierte das Sportbildungswerk mit den Kursen „Allover Workout“ und „Yoga & Stretch“ beispielhafte Nutzungsmöglichkeiten der neuen Fläche.
Über das Projekt

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„Die unterschiedlichen Anforderungen auf dem vorhandenen Grundstück abzubilden, war eine anspruchsvolle planerische Aufgabe“, erklärt Johannes Michels, Betriebsleiter von DuisburgSport. „Das Gelände an der Großenbaumer Allee ist durch die angrenzende Wohnbebauung und die benachbarte Schule räumlich klar begrenzt. Dennoch ist es gelungen, die Wasserfläche gegenüber dem früheren Südbad um zwei zusätzliche Becken zu erweitern. Möglich wurde dies, indem Technik- und Funktionsräume entgegen den im Bäderbau üblichen Standards in die oberen Gebäudebereiche verlagert wurden.“
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit seit Beginn der Rohbauarbeiten ist das Projekt abgeschlossen. Die Stadt Duisburg investiert rund 33 Millionen Euro in den Neubau und finanziert ihn vollständig aus eigenen Mitteln. Die vorläufigen Gesamtkosten liegen dabei deutlich unter den ursprünglichen Budget-Ansätzen, die in einer Phase besonders volatiler Bau-, Energie- und Materialpreise ermittelt worden waren.
Stadt Duisburg
Fotos: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
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