Die Stadtwerke Duisburg AG investiert jedes Jahr Millionen in die Versorgungssicherheit der Bürger. In dieser Woche stand im Bereich der Trinkwassergewinnung ein weiteres spannendes Großprojekt an. Das Wasserwerk in Düsseldorf-Wittlaer erhält für die Filteranlage sieben neue Großfilter. Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW), eine Kooperation der Stadtwerke Duisburg AG und der Gelsenwasser AG, investiert für die Gesamtmaßnahme rund 3,8 Millionen Euro.
Erneuerung in zwei Schritten

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Jeder Behälter hat einen Durchmesser von 3 Metern, eine Höhe von 6 Metern und ein Leergewicht von 12,8 Tonnen. Im Anschluss wurden die alten Behälter aufgeladen und entsorgt. Die Inbetriebnahme der drei neuen Filterbehälter ist für Januar 2027 vorgesehen. Der Austausch der vier weiteren Filter ist im Jahresverlauf 2027 geplant.
Die alten Filterbehälter stammen aus dem Jahr 1963 und haben das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Mit 100 Kubikmetern pro Stunde besitzen die neuen Filter eine moderne Filterleistung und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Die Filterbehälter sind in Doppelstockbauweise mit zwei Düsenböden ausgeführt und haben befüllt ein Betriebsgewicht von 64,5 Tonnen: Die obere Filterschicht besteht aus 1,3 Meter Quarzsand zur Partikelentfernung, die darunterliegende 2 Meter starke Aktivkohleschicht entfernt organische Spurenstoffe aus dem Wasser.
Neben dem Austausch der Behälter wird auch die Verfahrenstechnik der Filteranlagen optimiert. So wird zum Beispiel das Verfahren zum Befüllen der Filter mit Aktivkohle verbessert sowie das Verfahren zur Filterrückspülung.
Hintergrund: Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen
Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW) ist eine gemeinsame Gesellschaft der Stadtwerke Duisburg und GELSENWASSER. Seit 2021 ist die WBNW Eigentümerin der Wasserwerksanlagen. Ziel ist die Bündelung und Weiterentwicklung der Wasserversorgung für Duisburg und den Niederrhein. Das Unternehmen gewinnt Grundwasser über Brunnen, filtert und bereitet es auf, um es als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz einzuspeisen.
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV)
Foto: Daniel Tomczak / DVV
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