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Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst. Voraussetzung ist, dass der Abschluss einer entsprechenden Ausbildung oder eines Studiums mindestens ein Jahr zurückliegt.
Die aktuelle Aufenthaltsstipendiatin, Lisa Wölfel, zog Anfang des Jahres von Leipzig nach Duisburg. Seitdem präsentierte sie ihre Kunst einem interessierten Publikum im Kunstraum Schmale Gasse. Außerdem beteiligte sie sich am Kulturfestival „Kunstwerkhalle 3“ und zeigte dort erstmals ihr bislang größtes Kunstwerk. Ab November wird sie mit einem Projekt im Ludwigturm zu sehen sein. Über ihre Zeit in Duisburg sagt sie: „Das Duisburg-Stipendium bietet absolute Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier und viel Raum zur selbstständigen Gestaltung. Ich wurde äußerst herzlich von den Duisburger Kunstschaffenden empfangen und bei Fragen ist von städtischer Seite immer jemand ansprechbar.“
Wölfel beschreibt das künstlerische Umfeld so: „Es ist erfrischend, offen und kollegial, was sehr bedeutsam für einen gelungenen Stipendienaufenthalt in unseren von Konkurrenz geprägten Zeiten ist. Viel Erfolg bei der Bewerbung.“
Die Stadt Duisburg fördert Kunst und Kultur seit Jahrzehnten und stellt unter anderem fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei zur Verfügung. Seit 2018 haben bereits acht Menschen von dem Aufenthaltsstipendium profitiert. Es eröffnet Raum für neue Impulse, künstlerischen Austausch und frische Perspektiven. Einige ehemalige Stipendiaten sind auch nach Ablauf des Förderjahres in Duisburg geblieben. Sie bereichern seitdem nachhaltig die junge Kunstszene der Stadt.
Die Bewerbungsunterlagen können digital bis zum 31. August 2026 an Claudia Bohndorf von den Kulturbetrieben per E-Mail an c.bohndorf@stadt-duisburg.de gesendet werden.
Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-983870 oder im Internet unter www.duisburg.de/aufenthaltsstipendium.
Nach der Sichtung der Bewerbungsunterlagen entscheidet eine unabhängige Fachjury über die Platzvergabe. In der Bewerbung soll überzeugend dargelegt werden, warum Duisburg der richtige Ort für künstlerische Arbeit ist. Die Entscheidung über die Vergabe des Aufenthaltsstipendiums fällt Ende Oktober.
Stadt Duisburg
Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg
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