Gemeinsam für mehr Sicherheit

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Kontrolle noch während der Operation
Das Besondere an dem Eingriff war die Behandlung im Hybrid-OP. Dort stehen den Ärzten sowohl die Möglichkeiten eines modernen Operationssaals als auch eine leistungsfähige Bildgebung zur Verfügung. Nachdem der Clip gesetzt worden war, konnten die Ärzte direkt im Operationssaal überprüfen, ob das Aneurysma vollständig vom Blutkreislauf getrennt war. Gleichzeitig konnten sie sehen, ob die umliegenden Blutgefäße weiterhin gut durchblutet wurden. „Der große Vorteil ist, dass wir das Ergebnis sofort kontrollieren können“, erklärt Dr. Heddier. „Wir sehen noch während der Operation, ob der Clip richtig sitzt und alle wichtigen Gefäße offen sind. Sollte eine Korrektur notwendig sein, können wir unmittelbar reagieren.“ Für den Patienten bedeutet das: Er muss für die Kontrollaufnahme nicht in einen anderen Raum gebracht oder erneut umgelagert werden. Die Untersuchung findet direkt am Operationstisch statt. Das spart Zeit, vermeidet zusätzliche Belastungen und gibt dem Behandlungsteam bereits während des Eingriffs Sicherheit. „Bei einer solchen Operation kommt es auf höchste Präzision an“, sagt Dr. El Habony. „Im Hybrid-OP können wir unser chirurgisches Ergebnis direkt überprüfen. Das hilft uns, den Eingriff so sicher und genau wie möglich durchzuführen.“
Zwei Fachrichtungen, ein gemeinsames Ziel
Bei Erkrankungen der Hirngefäße ist die enge Zusammenarbeit zwischen Neurochirurgie und Neuroradiologie besonders wichtig. Gemeinsam beurteilen die Fachleute, welches Behandlungsverfahren für den jeweiligen Patienten am besten geeignet ist. Je nach Befund kann ein Aneurysma entweder offen operiert oder über einen Katheter innerhalb der Blutgefäße behandelt werden. Der Hybrid-OP verbindet beide medizinischen Welten an einem Ort. Bildgebung, Operation und fachübergreifende Zusammenarbeit greifen unmittelbar ineinander. Gerade bei komplizierten Eingriffen ist das ein großer Vorteil. Die Ärzte können Entscheidungen gemeinsam und ohne Zeitverlust treffen. Gleichzeitig lässt sich das Ergebnis kontrollieren, bevor die Operation abgeschlossen wird. Für Thorsten Rösner ist nach dem Eingriff vor allem eines geblieben: große Erleichterung. „Für mich war das Aneurysma wie eine Bombe im Kopf“, erzählt er. „Ich hätte es psychisch kaum ausgehalten, ständig mit dem Gedanken zu leben, dass es platzen könnte. Jetzt ist diese Angst weg. Ich bin sehr froh, dass die beiden Ärzte den Eingriff gemeinsam im Hybrid-OP durchgeführt haben. Ich kann endlich wieder unbeschwert nach vorne schauen.“
Dass er dem Eingriff dennoch ohne große Angst entgegensehen konnte, führt Thorsten Rösner auch auf die persönliche Begleitung durch das Behandlungsteam zurück. „Ich habe mich im Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord jederzeit gut aufgehoben gefühlt. Alle waren sehr fürsorglich, und auch auf der Station war die Betreuung großartig. Ich hatte immer das Gefühl, als Mensch gesehen zu werden und nicht nur als Patient.“
#verbundenstark
Der Verbund Evangelisches Klinikum Niederrhein deckt an mehreren Standorten mit einer Vielzahl an Fachkliniken ein breites medizinisches Spektrum ab. Zum Verbund gehören: das Evangelische Krankenhaus Duisburg-Nord, das Herzzentrum Duisburg, das Johanniter Krankenhaus Oberhausen und das Evangelische Krankenhaus Dinslaken.
Evangelisches Klinikum Niederrhein gGmbH
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