- Größter Hochofen Europas ist für rund sechs Wochen außer Betrieb gegangen
- Während der Arbeiten sind vereinzelt Geräuschentwicklungen auch in der Nacht möglich

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Während des Sanierungszeitraums kann es vereinzelt auch außerhalb der üblichen Tageszeiten zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr zu wahrnehmbaren Geräuschen kommen. Die Arbeiten werden so geplant, dass Beeinträchtigungen für die Nachbarschaft möglichst gering bleiben. Einzelne Geräuschentwicklungen lassen sich dennoch nicht vollständig ausschließen.
Im Mittelpunkt der Teilsanierung stehen Arbeiten an zentralen Kühlsystemen und der hitzebeständigen Auskleidung im unteren Bereich des Hochofens. Dort werden Kühlkomponenten ausgetauscht, Teile des Feuerfestmaterials erneuert und zusätzliche Kupfer-Kühlelemente eingebracht. Diese sogenannten Mini-Staves verbessern die Kühlung des besonders beanspruchten Ofenbereichs und tragen dazu bei, den Ofenpanzer optimal zu schützen. Parallel werden weitere Instandhaltungsarbeiten an Nebenanlagen durchgeführt, etwa in der Gasreinigung oder der Schlackegranulation. Ziel der Arbeiten ist es, die technische Verfügbarkeit des Hochofens zu optimieren und seinen zuverlässigen Betrieb für die kommenden Jahre sicherzustellen.
Der Hochofen „Schwelgern 2“ wurde am 28. Oktober 1993 angeblasen und ist mit einer Tagesproduktion von rund 12.000 Tonnen Roheisen und einem Gestelldurchmesser von 14,9 Metern der größte Hochofen Europas.
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