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Was verbindet Denkmäler mit Infrastruktur? Das Jahresmotto lenkt den Blick auf Bauwerke, die über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte hinweg Bewegung, Vernetzung und Verbindung ermöglicht haben und dies teilweise bis heute tun. „In Duisburg können sich Besucher von historischen Infrastrukturbauten und bedeutenden ‚NetzWERKEN‘ begeistern lassen“, so der zuständige Beigeordnete Michael Rüscher. „Dazu zählen imposante Brückenkonstruktionen und Wassertürme, historische Transport- und Verkehrsmittel, markante Kirchen- und Museumsbauten sowie denkmalgeschützte Bereiche wie die Rheinpreußensiedlung oder Friemersheim Dorf, die das Bild unserer Stadt prägen.“
Interessierte erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen, Lesungen und vielem mehr.
So präsentiert der Heimatverein Hamborn e.V. den historischen Triebwagen 23, eine Hamborner Straßenbahn aus dem Jahr 1912. Vergangenes Jahr erwarb der Heimatverein den Wagen und brachte ihn an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der Straßenbahnwagen ist ein bedeutendes Zeugnis der frühen Straßenbahngeschichte im Ruhrgebiet. Er soll in den kommenden Jahren restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Am
13. September kann der Triebwagen in Hamborn besichtigt werden; es wird eine Ausstellung zur Straßenbahngeschichte im Duisburger Norden und Führungen vor Ort geben.
In Anlehnung an das Jahresmotto können Fahrradbegeisterte bei einer geführten Radtour denkmalgeschützte „NetzWERKE“ entdecken. Im Fokus stehen Bauwerke, die Verbindung und Austausch ermöglichen, Strukturen für Versorgung und Verkehr schaffen und Orte des Zusammenkommens sind. Startpunkt ist der Duisburger Innenhafen. Der Weg führt von dort über Homberg, Ruhrort und Beeck nach Hamborn und anschließend über Meiderich wieder zurück zum Innenhafen. Die Strecke verläuft über zahlreiche Brückenkonstruktionen vorbei an Häfen, Wassertürmen, Pumpwerken, historischen Transport- und Verkehrsmitteln und Industrieanlagen, die die Stadt bis heute prägen.

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Im Hafenstadtteil Ruhrort öffnet mit dem Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ein weiteres Denkmal seine Türen und macht Geschichte rund um Infrastruktur und „NetzWERKE“ erlebbar. Im historischen Jugendstilgebäude der ehemaligen Ruhrorter Badeanstalt vermittelt das Museum heute die Geschichte der Binnenschifffahrt als multimediales Erlebnis. Die Museumsschiffe liegen unterhalb der ehemaligen Schifferbörse vor Anker und dokumentieren über 100 Jahre Duisburger Schifffahrtsgeschichte. Am Aktionstag gibt es Führungen zur Architektur des denkmalgeschützten Museumsbaus sowie auf dem Museumsschiff OSCAR HUBER. Der Eintritt ist frei.

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Eine Übersicht über die geöffneten Denkmäler in Duisburg bietet das Programmheft. Weitere Informationen sind im Internet unter www.duisburg.de/tag_des_offenen_denkmals verfügbar.
Hintergrund
Seit 1993 wird der Tag des offenen Denkmals® bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert und ist eine geschützte Marke der Stiftung. Der Aktionstag findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Denkmäler in ganz Deutschland öffnen an diesem Tag ihre Türen. Getragen wird die Veranstaltung vor Ort von zahlreichen Akteuren, darunter Denkmaleigentümern, Fachleuten in Denkmalschutz und Denkmalpflege, Architekturbüros, Gemeinden, Vereinen und Stiftungen. Ziel ist es, ein möglichst breites Publikum zu erreichen und für das Thema zu begeistern.
Stadt Duisburg
Fotos: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
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