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Grundsteinlegung für Erweiterung der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule

Grundsteinlegung für die Erweiterungsneubauten an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule. Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
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Für die Erweiterungsneubauten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn ist der Grundstein gelegt. Mit dieser Baumaßnahme wird ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur in Duisburg vollzogen. Die Stadt Duisburg, vertreten durch Oberbürgermeister Sören Link, gemeinsam mit Thomas Patermann, Sprecher des Vorstandes der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) und Geschäftsführer der Schulbaugesellschaft Duisburg (SD), würdigen vor Ort die Bedeutung dieses Projekts.

Die Erweiterung umfasst einen Cluster-Neubau mit einer Brutto-Grundfläche von ca. 7.300 m² sowie einen Verwaltungsneubau mit 1.600 m². Innerhalb von zwei Jahren sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, deren Gesamtkosten sich auf 36,5 Millionen Euro belaufen. Diese Neubauten werden den dringenden Raumbedarf der Schule decken, der durch die Erhöhung der Klassenanzahl von sechs auf sieben Züge entstand. Die Schulbaugesellschaft Duisburg hat die Schule umfassend in die Planung eingebunden, um die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen zu berücksichtigen.

Erweiterungsbau der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule. Visualisierung: Wollenweber Architektur.
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Im viergeschossigen Cluster-Neubau werden im Erdgeschoss neue naturwissenschaftliche Räume geschaffen, die den chülern moderne Lernbedingungen bieten. Die Obergeschosse sind für großzügige Lernlandschaften konzipiert, die Klassenräume mit offenen Lernbereichen kombinieren. Das Cluster-Konzept sieht vor, durch eine gezielte Kombination von Klassenzimmern und offenen Lernbereichen flexible Lernumgebungen zu schaffen, die sich an verschiedene pädagogische Bedürfnisse anpassen. Der Verwaltungsneubau wird im Erdgeschoss Büros für die Schulleitung und Verwaltung beherbergen, während das Obergeschoss ein Lehrerzimmer bietet, das den Bedürfnissen des Lehrpersonals gerecht wird.

Oberbürgermeister Sören Link äußerte sich zur Bedeutung der Erweiterungsneubauten: „Wir investieren in eine zukunftsfähige Bildungslandschaft. Dafür braucht es ein passendes Umfeld – und in modernen, gut ausgestatteten Räumlichkeiten lernt und lehrt es sich besser. Mit den Erweiterungsbauten schaffen wir diesen Raum für Schüler und Lehrer.“

In Bezug auf Nachhaltigkeit zeichnen sich die Neubauten durch innovative Technik aus. Der Schulneubau wird mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung ausgestattet, während der Verwaltungsneubau den bestehenden Fernwärmeanschluss nutzt. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik und Dachbegrünungen tragen zur Energieeffizienz bei. Beide Gebäude werden barrierefrei errichtet, um allen Schülern sowie Lehrkräften einen uneingeschränkten Zugang zu ermöglichen.

Thomas Patermann betonte: „Die Investition in die Erweiterungsneubauten ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und unserer Stadt. Mit diesem Bauprojekt setzen wir neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und schaffen ein modernes Lernumfeld, das den Anforderungen von heute und morgen gerecht wird.“

Die Bauarbeiten profitieren von einer KfW-Förderung, die öffentliche Gebäude im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt. Nach Abschluss der Erweiterungsbauten ist eine Sanierung des Altbaus geplant, die das Gesamtprojekt abrunden wird. Zudem ist eine Neugestaltung des Schulhofs vorgesehen, um den Schülern zusätzlichen Raum zur Entfaltung zu bieten.

Mit der Grundsteinlegung rückt Duisburg einen entscheidenden Schritt näher an eine Bildungslandschaft, die den Bedürfnissen einer modernen und nachhaltigen Stadt gerecht wird.

 
Wirtschaftsbetriebe Duisburg

Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Foto: Logo.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg entsorgen nicht nur den Abfall oder reinigen die Straßen, sondern sind auch für das Abwasser der Stadt verantwortlich und bauen oder reparieren Straßen und Brücken. Die Pflege städtischer Spielplätze, städtischer Grünanlagen oder der städtischen Friedhöfe gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe. Als Anstalt des öffentlichen Rechts gehören die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zu den wichtigsten Unternehmen der Stadt.
www.wb-duisburg.de

Aufgaben:

  • Abfallentsorgung
  • Stadtreinigung
  • Stadtentwässerung
  • Planung und Unterhaltung der Spielplätze
  • Betrieb der städtischen Friedhöfe und des Krematoriums
  • Pflege der Grünflächen, Parks und Botanischen Gärten
  • Pflege der gesamten städtischen Infrastruktur wie Straßen, Wege, Plätze,
    Brückenbauwerke, Parkleitsysteme und Verkehrssignalanlagen
  • Bewirtschaftung der Städtischen Immobilien
    (Sondervermögen-Immobilien Duisburg SVI,
    ehemals Immobilien-Management Duisburg IMD)
  • Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
  • Außerdem sind die Wirtschaftsbetriebe auch als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannt

Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR (WBD)
Foto: Nikolay Dimitrov / Wirtschaftsbetriebe Duisburg, Visualisierung: Wollenweber Architektur

 

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