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Ruhr Games werden 2025 Teil der World University Games

Ruhr Games 2023 im Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto: Thomas Berns.
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In einem Jahr starten die Ruhr Games 25: Vom 17. bis 20. Juli 2025 findet das Sport- und Kulturfestival für Jugendliche in Bochum statt – im Rahmen der FISU World University Games. Da sich die athletischen Kernzielgruppen beider Veranstaltungen weitgehend decken, werden bei den Ruhr Games einmalig keine Leistungssportwettkämpfe ausgetragen. Im Mittelpunkt stehen stattdessen Demowettkämpfe in Actionsportarten und neue olympische Disziplinen. Dazu kommt ein facettenreiches Kultur- und Begegnungsprogramm mit Live-Musik, Urban Art, Workshops und Mitmachangeboten rund um die Jahrhunderthalle Bochum und den angrenzenden Westpark.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellt für die Ruhr Games als Teil des Rahmenprogramms der World University Games 1,1 Millionen Euro zur Verfügung und wechselt dafür erstmals in die Rolle des Fördermittelgebers. Die Rhine-Ruhr 2025 FISU Games gGmbH fungiert als Veranstalter. „Die World University Games und die Ruhr Games bilden im kommenden Sommer ein starkes Doppel. Der einmalige Mix der Ruhr Games aus Trendsport, Street-Art-Aktionen und Musik bereichert die Atmosphäre rund um die Wettkämpfe der studentischen Spitzensportler“, sagt RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.

Die Ruhr Games sind Europas größtes Sport- und Kulturfestival für Jugendliche. Mit Förderung des Landes NRW hat der RVR das Event bereits fünfmal in unterschiedlichen Städten der Metropole Ruhr veranstaltet. Bis 2030 wird es im Zwei-Jahres-Rhythmus fortgesetzt, ab 2027 wieder als eigenständige Großveranstaltung.

Die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games sind im Sommer 2025 das größte Multisport-Event der Welt. Rund 8.500 Athleten und Offizielle aus über 150 Ländern werden erwartet. 18 Sportarten finden zwischen dem 16. und 27. Juli 2025 in den vier Host Cities Bochum, Duisburg, Essen und Mülheim an der Ruhr statt.
www.ruhrgames.de

 
Regionalverband Ruhr (RVR)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) wurde am 5. Mai 1920 als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) gegründet und hat somit im Jahr 2020 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Sein erster Verbandsdirektor Robert Schmidt (1869-1934) gilt als der Vater der Regionalplanung. Er legte bereits 1912 einen Generalsiedlungsplan für das Ruhrgebiet vor, der später Grundlage für die überörtliche Planung von regionalen Grünzügen, Verbandsstraßen wie dem Ruhrschnellweg und den Revierparks werden sollte. Seit 2011 ist Karola Geiß-Netthöfel Regionaldirektorin des Verbandes.

Die gesetzliche Zuständigkeit des Verbandes für die Landesplanung fürs Ruhrgebiet wurde 1975 eingeschränkt, als Staatliche Regionalplanung jedoch 2009 zurück übertragen. Damit endete die drei Jahrzehnte dauernde planerische Dreiteilung des Ruhrgebiets (auf die Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster und Arnsberg). Verbunden mit Änderungen des Gesetzes über den Verband änderte sich auch sein Name: 1979 wurde der SVR in Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) umbenannt, seit 2004 heißt der Verband Regionalverband Ruhr (RVR). Das Jubiläumsjahr 2020 war gleichzeitig das Jahr, in dem zum ersten Mal das Ruhrparlament von den Bürgern der Metropole Ruhr direkt gewählt wurde.

Rund 480 Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) planen und entwickeln die Region, managen Infrastrukturprojekten wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark, das regionale Radwegenetz sowie Wald- und Grünflächen.
Regionalverband Ruhr (RVR)
Foto: Thomas Berns

 

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