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Nominiert sind: Der Debütroman „Geliebte Mutter“ von Çiğdem Akyol über eine Familie zwischen Istanbul und Herne in Almanya, enttäuschten Hoffnungen und der großen Sehnsucht nach Freiheit; „Wir kommen zurecht“ von Annika Büsing von einer fast normalen Familie, die von der psychischen Erkrankung der Mutter beinahe erdrückt wird sowie das Debüt „Dein Vater hat die Taschen voller Kirschen“ von Ines Habich-Milović, ebenfalls eine Familiengeschichte, diesmal angesiedelt zwischen Montenegro und dem Ruhrpott. Außerdem: „Die Welt zwischen den Nachrichten“ von Judith Kuckart, ein Blick auf die Weltgeschichte entlang der Biografie der Autorin und „Wenn wir lächeln“ von Mascha Unterlehberg, ein Debütroman über das Erwachsenwerden zwischen Wut, Schwesternschaft und Sehnsucht.
Für den Hauptpreis kamen herausragende Titel aus dem Ruhrgebiet und über das Ruhrgebiet infrage, die im Zeitraum vom 1. Mai 2024 bis 30. April 2025 in einem Verlag oder per Selfpublishing erschienen sind. 55 literarische Werke aus unterschiedlichen Genres standen auf der Leseliste der Jury.
Wer den Hauptpreis gewinnt, wird während der Verleihungsgala am 10. September 2025 im Lehmbruck Museum in Duisburg bekannt gegeben. Der Literaturpreis Ruhr ist die wichtigste ideelle wie materielle Auszeichnung für Schriftsteller, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Autoren von außerhalb, die über die Region schreiben. Er wird seit 1986 jährlich vom Regionalverband Ruhr vergeben und vom Literaturbüro Ruhr organisatorisch und konzeptionell betreut.
Weitere Informationen unter literaturbuero-ruhr.de/literaturpreis-ruhr/ und www.literaturpreis.rvr.ruhr.
Literaturpreis Ruhr
Der Literaturpreis Ruhr ist die wichtigste ideelle wie materielle Auszeichnung für Schriftsteller, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Autoren von außerhalb, die über die Region schreiben. Er wird seit 1986 jährlich vom Regionalverband Ruhr vergeben und vom Literaturbüro Ruhr organisatorisch und konzeptionell betreut.
Regionalverband Ruhr (RVR)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) als Zusammenschluss von elf kreisfreien Städten und vier Kreisen hat den gesetzlichen Auftrag, die Gestaltung des Ruhrgebiets voranzutreiben. Er wurde am 5. Mai 1920 als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) gegründet und hat somit im Jahr 2020 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Sein erster Verbandsdirektor Robert Schmidt (1869-1934) gilt als der Vater der Regionalplanung. Er legte bereits 1912 einen Generalsiedlungsplan für das Ruhrgebiet vor, der später Grundlage für die überörtliche Planung von regionalen Grünzügen, Verbandsstraßen wie dem Ruhrschnellweg und den Revierparks werden sollte. Seit April 2024 ist Garrelt Duin als Regionaldirektor des Verbandes Nachfolger von Karola Geiß-Netthöfel, die die Geschicke des Verbandes von 2011 bis 2024 leitete.
Die gesetzliche Zuständigkeit des Verbandes für die Landesplanung fürs Ruhrgebiet wurde 1975 eingeschränkt, als Staatliche Regionalplanung jedoch 2009 zurück übertragen. Damit endete die drei Jahrzehnte dauernde planerische Dreiteilung des Ruhrgebiets (auf die Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster und Arnsberg). Verbunden mit Änderungen des Gesetzes über den Verband änderte sich auch sein Name: 1979 wurde der SVR in Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) umbenannt, seit 2004 heißt der Verband Regionalverband Ruhr (RVR). Das Jubiläumsjahr 2020 war gleichzeitig das Jahr, in dem zum ersten Mal das Ruhrparlament als Verbandsversammlung von den Bürgern der Metropole Ruhr direkt gewählt wurde. Es beschließt über die Arbeit des Verbandes.
Rund 480 Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) planen und entwickeln die Region, managen Infrastrukturprojekten wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark, das regionale Radwegenetz sowie Wald- und Grünflächen. Auf allen relevanten regionalen Handlungsfeldern agiert der Verband entweder als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger für das Ruhrgebiet. Ziel ist es, die grünste Industrieregion der Welt zu werden. Zu seinen wichtigsten Gesellschaften gehören u .a. die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR).
Literaturbüro Ruhr / Regionalverband Ruhr (RVR)
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