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Universität Duisburg-Essen: Die freestyle-physics gehen in die 25. Runde

 
BEST OF zum Jubiläum

Ein selbstgebautes Fahrzeug fährt bei einem Crashtest gegen eine Wand. Bei der Unfallsimulation schwappt Wasser aus einem Becher. Foto: Nicolas Wöhrl / UDE.
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Zisch! Wusch! Rumms! Bei den freestyle-physics klingt Happy Birthday etwas anders. Zum 25. Geburtstag des Physik-Wettbewerbs für Kinder und Jugendliche an der Universität Duisburg-Essen gibt es die spaßigsten Tüftelaufgaben aus den vergangenen Jahren. Mit dabei: Wasserraketen, Papp-Katapulte und Crashtests. Die Aufgaben sind online, die Anmeldung läuft bis zum 21. Juni.

Ein selbstgebautes Fahrzeug fährt bei einem Crashtest gegen eine Wand. Bei der Unfallsimulation schwappt Wasser aus einem Becher. UDE/Nicolas Wöhrl
Mit Schaschlikspießen einen Kran konstruieren, der fast ein halbes Kilo trägt. Ein Boot bauen, das nur durch eine Mausefalle angetrieben wird. Und eine Wasserrakete entwerfen, die möglichst lange in der Luft bleibt. Für all das ist Köpfchen gefragt. Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13, die Spaß am Tüfteln haben, können sich ab sofort für die freestyle-physics anmelden. Bis Juli haben sie Zeit, innerhalb ihrer Teams kreative Lösungen für anspruchsvolle technische Aufgaben zu finden.

Im Finale vom 6. bis 10. Juli am Campus Duisburg präsentieren die Teams ihre Ideen Physiker der Universität Duisburg-Essen (UDE). Pro Disziplin werden die drei besten Lösungen ausgezeichnet, Sonderpreise gibt es für Kreativität. Denn: Es zählen nicht nur gute Ergebnisse, sondern auch smarte und originelle Überlegungen. „Es ist jedes Jahr erneut verblüffend, wie kreativ die Kinder und Jugendlichen die Aufgaben mit einfachen Mitteln lösen“, sagt Physiker Dr. Andreas Reichert aus dem Organisationsteam des Wettbewerbs.

Über 1500 Schüler aus NRW und über dessen Grenzen hinaus nehmen jährlich an den freestyle-physics der UDE teil. Seit 2001 verwandelt sich die Wiese am Forsthausweg kurz vor den Sommerferien in einen lebendigen Treffpunkt. Kinder und Jugendliche experimentieren, kleben, justieren und feilen an den letzten Details.

Die Aufgaben im Überblick

  • Montag: Duisburger Hafenkran, Schaschlik-Edition
    Ziel ist es, einen stabilen Kran zu konstruieren – nur mit Schaschlikspießen und Gummibändern. Der fertige Kran muss einen freien Abstand von 40 cm überbrücken können und dabei ein Gewicht von 400 g tragen. Der Kran selbst soll möglichst wenig wiegen.
  • Dienstag: Mausefallen-Boot
    Hier gilt es, ein Boot zu bauen, das im Wasser eine Strecke von einem Meter möglichst schnell zurücklegt. Dazu nutzt es als Antrieb ausschließlich die mechanische Energie aus der gespannten Feder einer Mausefalle.
  • Mittwoch: Crashtest
    Aufgepasst, Wand im Weg! Für den Crashtest bauen die Teams ein Fahrzeug, das besonders gut gegen einen Auffahr-Unfall geschützt ist. Bei der Unfallsimulation soll ein mit Wasser gefüllter Pappbecher möglichst wenig Inhalt verlieren.
  • Donnerstag: Papp-Katapult
    Papier, Wellpappe, Papierkleber und Faden – diese Dinge müssen ausreichen, um ein Katapult zu bauen, das einen Tischtennisball möglichst weit schleudert. Entscheidend ist dabei außerdem auch, wie schnell die Schüler wieder nachladen: Welches Team katapultiert den Ball innerhalb einer Minute am häufigsten hinter das Zielbrett?
  • Freitag: Wasserrakete
    Der jährliche Klassiker: Die Rakete wird mithilfe von einem Liter Wasser und Luftdruck gestartet. Die Wasserrakete, die am längsten in der Luft bleibt, gewinnt. Um die Flugzeit zu verlängern, können zum Beispiel Flügel oder Fallschirme verbaut werden.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.freestyle-physics.de/index.php. Wer den beliebten Physikwettbewerb noch nicht kennt, bekommt in dieeem Kurzvideo einen ersten Eindruck.

 
Universität Duisburg-Essen (UDE)
Die Universität Duisburg-Essen wurde am 1. Januar 2003 durch die Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität-Gesamthochschule Essen (beide 1972) gegründet. Sie gehört mit rund 40.000 Studenten aus 130 Nationen zu den – nach Studentenzahlen – zehn größten deutschen Universitäten. Sie verfügt über ein breites, international ausgerichtetes Fächerspektrum. Sie ist ein Zentrum der nanowissenschaftlichen und biomedizinischen Forschung sowie der Lehrerausbildung in NRW und bietet mehr als 240 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Nach dem Times Higher Education (THE) Ranking belegte die Universität Duisburg-Essen unter den Hochschulen 2020 den 194. Platz weltweit.
www.uni-due.de
Universität Duisburg-Essen (UDE)
Foto: Nicolas Wöhrl

 

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