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Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb ist gestartet

 
Die Stiftung für Mensch und Umwelt freut sich auf Beiträge von Privatleuten, Schulen, Kommunen, Unternehmen und ihren Teams

Der bundesweite Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb ist gerade in seine elfte Runde gestartet. Ab sofort sind Menschen in ganz Deutschland eingeladen, ihre Flächen naturnah zu gestalten und Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen. Insekten sind die Grundlage für vielfältige Lebensräume.

Der Wettbewerb zeigt, wie viel sich schon mit kleinen Veränderungen erreichen lässt. Heimische Stauden und Wildblumen, Kräuter, Totholz, offene Bodenstellen oder kleine Sandbereiche bieten Nahrung und Nistmöglichkeiten für zahlreiche Insektenarten. Gleichzeitig entstehen Orte, an denen Natur direkt erlebt werden kann.

Teilnehmen, so geht’s
Interessierte laden ihren Beitrag bis spätestens 31. Juli 2026 auf der Wettbe­werbsplattform unter https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/ hoch. Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blüh­pflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche zwei Quadratmeter oder 5.000 Qua­dratmeter groß ist, öffentlich oder privat – für alle Interessierten gibt es eine passende Kategorie.

 
„Ein besonderes Merkmal des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs ist, dass nicht nur die Gestaltung der Fläche zählt. Auch das Engagement der Teilnehmenden spielt eine wichtige Rolle.“, so die Gründerin der Initiative, Dr. Corinna Hölzer. Die Jury bewertet deshalb auch, wie es den Beteiligten gelingt, andere Menschen für naturnahes Gärtnern zu begeistern, etwa durch gemeinsame Pflanzaktionen, Informationsangebote oder Veranstaltungen.

„Der Wettbewerb ist so konzipiert, dass auch Interessierte mit wenigen Vorkenntnissen in Sachen naturnaher Gestaltung teilnehmen können. Auf unserer Website geben wir unter ‚Tipps & Tricks‘ zahlreiche Infos dazu“, so Julia Sander, Leiterin des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs.

Schirmherr der Aktion sollte in diesem Jahr der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, Carsten Träger, sein. Dieser ist leider vor wenigen Tagen plötzlich verstorben. Seine Worte „Jetzt beim Wettbewerb mitmachen! Gemeinsam für Artenvielfalt“ bleiben in seinem Andenken Ansporn für uns alle.

Infomaterial rund um den Wettbewerb
Die Stiftung für Mensch und Umwelt bietet kostenfreie Flyer, Sharepics etc. zur weiteren Bekanntmachung des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs an. Mehr Infos gibt es unter https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/infomaterial.html

Hintergrund zu Wildbienen und zur biologischen Vielfalt
Unsere Welt ist aktuell von einem massiven globalen Artensterben geprägt. Wie die IUCN mitteilt, sind von den über 166.000 bewerteten Arten 28 % vom Aussterben bedroht. Laut des Bundesamts für Naturschutz sind in Deutschland über ein Viertel der Insekten­arten in ihrem Bestand gefährdet. „Etwa 48 % der 557 in der Roten Liste bewerteten Bienenarten sind bestandsgefährdet oder schon ausgestorben“, so das Rote Liste Zentrum. Eine Ursache für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegt im Verlust ihrer Lebensräume. Wildbienen und andere Insekten spielen eine wichtige Rolle in allen Ökosystemen. Nimmt ihr Bestand ab, hat dies auch Folgen für uns.

Über die Stiftung für Mensch und Umwelt
Die Stiftung für Mensch und Umwelt mit Sitz in Berlin ist gemeinnützig und bundesweit tätig. Sie realisiert eigene Projekte, die u. a. naturnahes Grün in urbane Räume bringen. Damit möchte sie die biologische Vielfalt fördern. Die Stiftung ist zertifizierter Naturgartenfachbetrieb. Mit ihrem Naturgarten-Team hat sich die Stiftung in den vergangenen Jahren einen Namen in der naturnahen Gestaltung von Freiflächen im Wohnungsbau gemacht. Mehr unter www.stiftung-mensch-umwelt.de.
Stiftung für Mensch und Umwelt

 

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