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Berufsorientierungs- und Sprachcamp 2026: Jugendliche aus Duisburg entdeckten die Arbeitswelt

 
IHK-Camp: Lernen fürs (Berufs-)leben

Teilnehmer und Veranstalter freuten sich gemeinsam über das neunte erfolgreiche Berufsorientierungs- und Sprachcamp. Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK.
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Ferienzeit mal anders: 30 Schüler aus dem Duisburger Norden haben zwei Wochen lang den „echten“ Arbeitsalltag kennengelernt. Im Berufsorientierungs- und Sprachcamp der Niederrheinischen IHK erkundeten sie verschiedene Berufsfelder. Außerdem übten sie Vorstellungsgespräche und rechneten durch, wie viel vom Azubi-Gehalt übrigbleibt.

Statt Theorie gab es für die Jugendlichen praktische Einblicke. So lernten sie bei einem Besuch im Intercity Hotel in Duisburg, wie es in einer Hotelküche zugeht und welche Aufgaben an der Rezeption anfallen. Wichtige Erfahrungen, die den Jugendlichen auf ihrem beruflichen Weg helfen können. „Wer die Arbeitswelt kennengelernt hat, trifft bessere Entscheidungen für seine persönliche Zukunft. Das Camp zeigt Jugendlichen, was wirklich in ihnen steckt – abseits von Noten und Zeugnissen“, sagt Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK.

Neuer Standort, neue Möglichkeiten
Erstmals fand das Camp vollständig auf dem Gelände der Herbert-Grillo-Gesamtschule Marxloh statt. Das neue Bildungs- und Begegnungszentrum bietet seit Ende 2024 moderne Ausstattung und Räume für die Berufsorientierung.

Ein besonderer Programmpunkt: drei Studenten der Universität Duisburg-Essen leiteten ein Planspiel mit der Frage „Was kostet das Leben?“. Wichtige Erkenntnis dabei für die Achtklässler: Ein Azubi-Gehalt kann im Alltag schnell aufgebraucht sein.

Abschluss vor Gästen aus Politik und Wirtschaft
Am letzten Camp-Tag stellten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor. Im Publikum: Vertreter der regionalen Wirtschaft und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Ich bin beeindruckt, was diese jungen Menschen in zwei Wochen für sich mitgenommen haben. Sie haben die Ferien genutzt, um sich intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen und eigene Perspektiven zu entwickeln. Dieses Engagement verdient großen Respekt.“

Das Camp finanziert sich ausschließlich durch Spenden regionaler Unternehmen. Yassine Zerari, Projektverantwortlicher der Niederrheinischen IHK, betont: „Jedes Unternehmen, dass das Camp mit einer Spende trägt, übernimmt Verantwortung. Für junge Menschen, für den Stadtteil und für den Fachkräftenachwuchs.“

Das Berufsorientierungs- und Sprachcamp fand zum neunten Mal statt. Die GHS Ludgerusstraße, die Herbert-Grillo-Gesamtschule und die Gesamtschule Walsum bereiteten ihre Schüler auf das Camp vor. Ohne dieses Engagement würde das Sprachcamp nicht funktionieren. Die pädagogische Begleitung vor Ort übernahmen die Vereine Jungs e. V. und Mabilda e. V. – erfahrene Träger der freien Jugendhilfe mit Schwerpunkt auf vielfaltsbewusster Arbeit mit Jugendlichen.

 
Niederrheinische IHK
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
www.ihk.de/niederrhein
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Jacqueline Wardeski / Niederrheinische IHK

 

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