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20 Jahre NRW School of Governance sind zwei Jahrzehnte praxisorientierter Forschung und Lehre, in denen Lehrende und Studierende zusammen mit prominenten Politikern die Herausforderungen des Politikbetriebs und der demokratischen Governance diskutiert haben. Das sind zwei Jahrzehnte, in denen die NRW School of Governance durch ihre Kommentierung der Politik und durch ihre hervorragenden Absolventen eine hohe Bedeutung für die politische Landschaft von Nordrhein-Westfalen hatte.
„Die NRW School of Governance steht seit zwei Jahrzehnten für die erfolgreiche Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Praxis. Sie bildet Menschen aus, die Verantwortung in Politik, Verwaltung und Gesellschaft übernehmen wollen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unseres Landes. Nordrhein-Westfalen braucht kluge Köpfe, die Herausforderungen analysieren und Lösungen entwickeln. Die NRW School of Governance ist dafür ein herausragender Ort des Lernens, des Austauschs und des demokratischen Engagements“, betonte Ministerpräsident Henrik Wüst, MdL, während des Festakts.
Gegründet wurde die NRW School of Governance durch Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte mit dem Ziel, eine Professional School an der Schnittstelle von Politikwissenschaft und politischer Praxis zu etablieren. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sie Hunderte von Absolventen des Masterstudiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ sowie des Masters of Public Policy (MPP) zu Politikmanagern ausgebildet. „Die NRW School of Governance bietet wissenschaftliche Expertise für Politikmanagement. In der Metropole des Westens erfahren die Studierenden Komplexitäts-Kompetenz auch für die Berliner Republik“, beschrieb Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.
Zur Feier sind gekommen sind auch zahlreiche Vertreter aus Wissenschaft und Politik, um auf die zurückliegenden Jahre zu blicken und aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.
Prof. Dr. Susanne Pickel, Mitglied des Direktoriums der NRW School of Governance, betont anlässlich des Jubiläums: „Demokratie ist und bleibt unser Auftrag. Sie zu gestalten und zu fördern, Menschen zu überzeugten Demokraten auszubilden, ist unsere Mission. In diesem Sinne werden wir die NRW School of Governance entwickeln und an den Erfordernissen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Dynamiken orientieren. Dazu passt das Panel ‚Zwischen Wissenschaft und Praxis: Politikmanagement für eine starke Demokratie‘.“
Im Fokus des Panels stand: Was die politische Kommunikation, die Governance und die demokratischen Institutionen angesichts gesellschaftlicher Polarisierung, digitaler Transformation und wachsender Desinformation stärken kann. Es diskutierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Mit dabei waren Alumni der NRW School of Governance sowie Vertreter aus nationalen und internationalen Organisationen.
Universität Duisburg-Essen (UDE)
Die Universität Duisburg-Essen wurde am 1. Januar 2003 durch die Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität-Gesamthochschule Essen (beide 1972) gegründet. Sie gehört mit rund 40.000 Studenten aus 130 Nationen zu den – nach Studentenzahlen – zehn größten deutschen Universitäten. Sie verfügt über ein breites, international ausgerichtetes Fächerspektrum. Sie ist ein Zentrum der nanowissenschaftlichen und biomedizinischen Forschung sowie der Lehrerausbildung in NRW und bietet mehr als 240 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Nach dem Times Higher Education (THE) Ranking belegte die Universität Duisburg-Essen unter den Hochschulen 2020 den 194. Platz weltweit.
www.uni-due.de
Universität Duisburg-Essen (UDE)
Foto: Alexandra Roth
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