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Commerzbank-Studie: Knapp jeder dritte Duisburger kann sich in nächster Zeit einen Immobilienerwerb vorstellen

  • Rund ein Viertel möchte raus aus der Stadt ins Grüne ziehen
  • 85 Prozent halten Immobilienpreise für zu hoch
  • Gute Konditionen und umfassende Beratung sind bei Baufinanzierungen gefragt
  • Immobilienkauf. Foto: Tierra Mallorca / unsplash.
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    Nach einer deutlichen Delle am Immobilienmarkt infolge gestiegener Zinsen und hoher Preise zeichnet sich aktuell eine wieder steigende Nachfrage nach Wohneigentum ab. Rund ein Drittel der Duisburger kann sich vorstellen, in nächster Zeit eine Immobilie zu erwerben. Auch wenn die Mehrheit angibt, mit der eigenen Wohnsituation grundsätzlich zufrieden zu sein, gibt es Veränderungswünsche insbesondere mit Blick auf die Lage und Ausstattung. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungs¬forschungs-Institut YouGov im Auftrag der Commerzbank durchgeführt hat. Befragt wurden bundesweit knapp 2.500 Personen ab 18 Jahren, davon 220 aus der Region Duisburg.

    Jeder Dritte wünscht sich Garten oder Balkon
    Der Umfrage zufolge möchte sich jeder Vierte mit Blick auf seine Wohnsituation gern vergrößern und wünscht sich einen Balkon oder Garten. Rund ein Viertel möchte raus aus der Stadt aufs Land ins Grüne ziehen, ein Fünftel ins Umland einer Stadt.

    Julia Tysiak, Regionsleiterin Wealth Management und Private Banking für das Gebiet Duisburg. Foto: Commerzbank AG.
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    „Doch die Lage am Immobilienmarkt stellt dabei jedoch für Viele weiterhin eine große Herausforderung dar. So ist die Mehrheit der Duisburger der Ansicht, dass die Baukosten insgesamt teurer geworden (89 Prozent) und die Preise für Immobilien zu hoch sind (85 Prozent). Weitere 79 Prozent finden das Ange¬bot an Wohnraum insgesamt zu knapp“, so Julia Tysiak, Regionsleiterin Wealth Management und Private Banking für das Gebiet Duisburg, Commerzbank AG. Trotz teilweise gesunkener Zinsen bezeichnen nur 16 Prozent das derzeitige Niveau wieder als angemessen. Gefragt nach den Auswirkungen der aktuellen Marktsituation befürchtet ein Drittel, sich Wohneigentum auf absehbare Zeit nicht leisten zu können.

    Wissen über Fördermittel noch gering
    „Die Einschätzungen sind grundsätzlich nachvollziehbar. Die Preise für Neubau-Wohnungen in Duisburg sind kontinuierlich gestiegen und haben sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt“, be¬richtet Tysiak. „Bei den Zinsen sehen wir indes nach den Anstiegen der vergangenen Jahre wieder einen Rückgang. Dies und die schwindende Hoffnung auf Korrekturen bei den Immobilienpreisen führen dazu, dass die Nachfrage nach Baufinanzierungen wieder steigt. Auch wir verzeichnen wieder ein erhöhtes Inte¬resse an Baufinanzierungen. Wichtig ist jedoch, dass sich Bauwillige gut informieren und alle Möglichkeiten kennen.“

    Grundsätzlich weiß laut Umfrage ein Großteil (63 Prozent), dass beim Immobilienerwerb weitere Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer oder Notarkosten anfallen. Über die Hälfte ist sich zudem bewusst, dass der Einsatz von 20 bis 30 Prozent Eigenkapital bei einer Immobilienfinanzierung empfohlen wird. Nur 31 Prozent ist allerdings bekannt, dass es eine große Anzahl an Fördermitteln gibt. Und nur 16 Prozent kennen das Förderprogramm „Wohneigentum für Familien“ zur Teilfinanzierung einer selbstgenutzten Immobilie.
    Dabei ist gerade in dieser Zielgruppe der Wunsch, in die eigenen vier Wände zu ziehen besonders groß: Über 40 Prozent der 35- bis 45-Jährigen sowie der Mehrpersonenhaushalte geben an, sich den Erwerb von Wohneigentum oder den Hausbau in nächster Zeit vorstellen zu können.

    Gefragt nach den konkreten Finanzierungsarten, die für den Bau oder Erwerb einer Immobilie verwendet werden, wird das klassische Hypothekendarlehen (z.B. Laufzeit 30 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, Tilgungssatz 2 Prozent) am häufigsten genannt. Aber auch ein Bauspardarlehen, Fördermittel beziehungsweise die Kombination verschiedener Darlehensformen werden in Betracht gezogen. Grundsätzlich ist bei einer Baufinanzierung den Duisburgern wichtig, die günstigste Kondition zu erhalten, ein Sondertilgungs¬recht oder Fördermittel nutzen zu können. „Damit wird deutlich, dass die Erschwinglichkeit an erster Stelle steht und weitere Punkte eher nachrangig sind“, so Tysiak weiter.

    Das gilt auch für das Thema Nachhaltigkeit, das eine weniger bedeutende Rolle zu spielen scheint als noch vor drei Jahren. Demnach gibt aktuell knapp die Hälfte der Duisburger an, auf die Energieeffizienz des Hauses oder der Wohnung zu achten, vor drei Jahren waren dies noch 59 Prozent. Nur 24 Prozent sa¬gen, dass ihnen nachhaltige Kredite oder Fördermöglichkeiten wichtig sind, vor drei Jahren waren es fast doppelt so viele. „Dies ist womöglich eine Budgetfrage und zudem auf eine unübersichtliche Gesetzeslage zurückzuführen“, so Tysiak. „Dennoch sind wir überzeugt, dass sich Investitionen in Energieeffizienz rechnen. Wir fördern dies daher weiterhin mit einem Zinsrabatt von bis zu 0,2 Prozent.“

    Umfassende Beratung und Konditionsrechner sind gefragt
    „Insgesamt“, so Tysiak weiter, „ist eine umfassende und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Bera¬tung beim Thema Immobilien entscheidend, um die optimale Finanzierung zu erhalten.“ Das wird in der Studie ebenfalls deutlich. Denn auf dem Weg zu einer Baufinanzierung geben die meisten Duisburger an, dass es ihnen wichtig ist, umfassend und kompetent beraten zu werden. Zudem ist das Einholen und Vergleichen verschiedener Angebote und die Kalkulation im Vorfeld mit einem Budget- oder Finanzierungsrechner gefragt.

    „Die Ergebnisse der Studie zeigen uns, dass wir als Bank auf dem richtigen Weg sind“, fasst Tysiak zusammen. „Wir legen einen deutlichen Fokus auf die Baufinanzierungsberatung und weiten unser Angebot insbesondere in den Filialen aus. Zugleich bieten wir Tools wie Zins- und Budgetrechner an, die bei einer ersten Einschätzung helfen.“

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    Über die Commerzbank
    Mit ihren beiden Geschäftssegmenten – Firmenkunden sowie Privat- und Unternehmerkunden – bietet die Commerzbank als Universalbank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Sie ist die führende Bank für den deutschen Mittelstand und starke Partnerin von rund 24.000 Firmenkundenverbünden. Rund 30 % der Finanzierung des deutschen Außenhandels werden von der Commerzbank abgewickelt. Mit einer Präsenz in mehr als 40 Ländern ist die Commerzbank überall dort vertreten, wo ihre Mittelstandskunden, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden sie benötigen. Zudem begleitet die Commerzbank inter¬nationale Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie Unternehmen aus ausgewähl¬ten Zukunftsbranchen. Mit einem angelegten Vermögen von mehr als 400 Mrd. Euro ist die Commerzbank zugleich eine der führenden Banken für Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. Unter der Marke Commerzbank bietet sie mit ihrem Omnikanalansatz ein umfangreiches Leistungs- und Serviceangebot: online und mobil, telefonisch und per Video im Beratungscenter sowie persönlich in ihren rund 400 Filialen. Unter der Marke comdirect bietet sie als digitale Hauptbank rund um die Uhr alle Kernleistungen und als Leistungsbroker Lösungen für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,8 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei.
    Commerzbank AG
    Fotos: Tierra Mallorca / unsplash (1), Commerzbank (1)

     

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