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„Sie haben sich in außergewöhnlicher Weise für unsere Gesellschaft verdient gemacht, indem Sie dort aktiv werden, wo andere oft wegschauen“, sagte Bürgermeisterin Klabuhn und würdigte den Geehrten als „Mann des Dialogs“, der den Blick für Unrecht schärfe und mahne, wachsam zu bleiben.

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Seit 2001 koordiniert und organisiert Wolfgang Braun die regionale Arbeitsgruppe und fungiert inzwischen auch als ihr Sprecher. Unter seiner Leitung hat sich die Arbeitsgruppe Rhein-Ruhr-West zu einer festen Größe der politischen Bildungsarbeit in der Region entwickelt – „zu einer Art mobilen VHS für die demokratische Aufklärung“, wie es in der Ordensbegründung heißt. Der Duisburger war an rund 300 Veranstaltungen wie Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Zeitzeugengesprächen, Gedenkstättenfahrten, Filmvorführungen und Schülerprojekten beteiligt und verantwortete deren Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Dabei übernahm Wolfgang Braun zentrale Aufgaben wie Mittelbeschaffung, Referentenansprache, Kooperationsaufbau, Moderation und Pressearbeit.
Darüber hinaus prägte er bedeutende Gedenk- und Demokratieformate in Duisburg, darunter den jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus sowie Veranstaltungen zum Verfassungstag. Mit der Initiative „Duisburg plural“ und dem Aufbau eines breiten lokalen Netzwerks stärkte er die zivilgesellschaftliche Bildungsarbeit nachhaltig und erlangte große Anerkennung auf regionaler wie auch auf überregionaler Ebene.
Stadt Duisburg
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
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