Foto: Gerd Altmann (geralt) / pixabay. _________________________„Hotel Mama“ ist bei Studenten im Ruhrgebiet weiter besonders beliebt, wie aus einer Befragung des CHE Centrums für Hochschulentwicklung hervorgeht. In den großen Universitätsstädten Bochum, Dortmund und Essen wohnen zwischen 37,7 Prozent und 45,7 Prozent noch bei den Eltern, in Duisburg sind es sogar 59,5 Prozent. Das andere Extrem: In Witten leben nur 9,4 Prozent der Studenten im Elternhaus. Dafür wohnen besonders viele in einer Mietwohnung, nämlich 45 Prozent. Noch höher ist der Anteil im Ruhrgebietsvergleich nur in Hagen (47,3 Prozent). Wohngemeinschaften sind in Witten ebenfalls beliebt (41,2 Prozent), während in Hagen und Duisburg sich nur rund acht Prozent für eine WG entschieden haben. Studentenwohnheime spielen mit Anteilen zwischen 0,6 Prozent (Witten) und 13,7 Prozent (Dortmund) nur eine vergleichsweise kleine Rolle.
Anteil leicht gesunken: Mehr als jeder vierte Student lebt noch bei den Eltern
Bundesweit liegt der Anteil an Studenten, die noch im Elternhaus wohnen, bei 27,9 Prozent. Einen ähnlich hohen Anteil weist das Wohnen in einer privaten Mietwohnung mit 27,8 Prozent auf. Rund ein Viertel wohnt in einer Wohngemeinschaft, 15 Prozent in einem Studentenwohnheim. Für die CHE-Studie wurden mehr als 87.000 Studenten in grundständigen Studiengängen befragt.
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