Erste Verhandlungsrunde für Jahressonderzahlung im Gebäudereiniger-Handwerk ohne Ergebnis

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Die Forderung der IG BAU für eine Jahressonderzahlung sind zusätzlich 100 Prozent eines Monatseinkommens, für die vielen Teilzeitkräfte gilt dies analog. Die Gewerkschaft hat den Arbeitgebern signalisiert, dass man dieses Ziel auch stufenweise, erreichen könne. „Wir haben so ziemlich alle Brücken gebaut, über die man gehen kann. Jetzt ist der Innungsverband am Zuge, zu sagen, was ihm die Beschäftigten wirklich wert sind“, sagt Laux. Zudem versteht sie die Strategie der Arbeitgeber nicht. Viele Arbeits- und Fachkräfte verlassen die Branche, in der sie an sich gerne arbeiten, weil einfach das Geld nicht reicht. „Um die Branche attraktiv zu machen, muss die Entlohnung stimmen. Der Pflegebereich macht es uns doch vor.“
Die knapp 700.000 Mitarbeiter in der Gebäudereinigung leisten Tag für Tag unverzichtbare Arbeit: In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Fabriken und öffentlichen Einrichtungen sorgen sie für Hygiene, Sicherheit und ein funktionierendes Miteinander, ohne sie kann ein soziales und öffentliches Leben nicht stattfinden.
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
Foto: Gerd Altmann / pixabay
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