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Beschäftigte des DVV-Konzerns spenden 9.362,02 Euro an das Netzwerk KipsE

 

Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern (rechts), hat die Restcentspende stellvertretend für die DVV übergeben an Maria Malikowska und Ludwig Hoeren vom KipsE-Netzwerk. Foto: DVV.
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„Kleinvieh macht auch Mist“ heißt es sprichwörtlich, wenn man auch kleinste Geldbeträge akribisch sammelt und sie sich mit der Zeit zu einer stattlichen Summe anhäufen. Vereinfacht gesagt ist das auch die Idee hinter der Aktion „Restcentspende“ der Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all ihrer Tochtergesellschaften. Über 1.800 Beschäftigte beteiligen sich und lassen Monat für Monat ihr Nettogehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg. Ein Spendenempfänger darf sich immer zwei Jahre in Folge über die Spende der DVV freuen.

936.202 Restcents sind im Jahr 2025 zusammengekommen, die höchste Spendensumme, die es bis dato im DVV-Konzern gab. Diese Restcent-Sammlung ist nun an das „Netzwerk zur Verbesserung der Lebenslage von Kindern psychisch kranker und suchtkranker Eltern in Duisburg“ (KipsE) gegangen. Auf Initiative der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft und des Gesundheitsamts der Stadt Duisburg engagiert sich das Netzwerk KipsE mit präventiven Projekten dafür, dass das Risiko von Kindern psychisch kranker Eltern selbst auch zu erkranken, minimiert wird. In dem Netzwerk arbeiten verschiedene Akteure der psychiatrischen und psychosozialen Versorgungslandschaft sowie der Suchthilfe in verschiedenen Stadtgebieten Duisburgs zusammen. Es ist bereits die zweite Spende an das Netzwerk KipsE. Im vergangenen Jahr freute sich die Initiative über mehr als 8.000 Euro.

Maria Malikowska, Psychiatrie- und Suchtkoordinatorin der Stadt Duisburg und Koordinatorin von KipsE, dankte im Namen der Kinder und Jugendlichen für die stolze Summe und betonte, wie wertvoll das Geld für das Netzwerk sei. Es werde dringend gebraucht, um die kostenfreien Angebote zur psychosozialen Unterstützung aufrechtzuerhalten, darunter Kurse zur Selbstbehauptung oder Kunsttherapie, die helfen, gesunde Entwicklungen anzustoßen.

Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern, hat das Netzwerk für die Restcentspende vorgeschlagen. Sie hat sich schon öfter für die DVV-Spendenaktion stark gemacht und deshalb war es für sie Ehrensache, die mehr als 9.000 Euro zu übergeben.

Bisherige Spendenempfänger
Angeregt hatten die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 Beschäftigte der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, heute Netze Duisburg GmbH. Sie schlugen damals auch den ersten Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in Höhe von rund 4.000 Euro. Auch im Jahr 2012 ging die Spende wieder an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro. Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten. 2013 erhielt das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200 Euro, die in eine Kunsttherapie flossen. 2014 entschieden die Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft. Im Jahr 2015 gingen die Restcents in Höhe von 5.869,49 Euro an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung und wurden damals für den Ausbau und die Ausstattung der Fahrradwerkstatt verwendet. Danach freute sich der Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei Jahre über die Spende aus dem DVV-Konzern. An der Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für die Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet sowie ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet. Insgesamt gingen in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach Meiderich. Die Spendensammlungen aus den Jahren 2018 und 2019 bekam das Kinderdorf Duisburg in Großenbaum, wo mit den DVV-Restcents Klettergerüste für die Außenspielfläche angeschafft wurden. Mehr als 12.000 Euro gingen in den Jahren 2020 und 2021 an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser. Die Spendensammlungen aus den Jahren 2022 und 2023 bekam der Verein Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V. Immerstatt durfte sich über eine Summe von insgesamt über 14.000 Euro freuen.

 
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist ein Multidienstleistungskonzern in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services. Sie ist einer der größten, kommunalen Energieversorger in Deutschland und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro. Zum Konzern gehören über 30 Tochtergesellschaften, die für die Energiewirtschaft, den ÖPNV, die IT-Infrastruktur und viele weitere Dienstleistungen unverzichtbar sind und somit zugleich die Energie- und Mobilitätswende in Duisburg gestalten. Mit über 4.500 Angestellten und rund 100 Auszubildenden zählt der DVV-Konzern zu Duisburgs größten Arbeitgebern und trägt entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt mit rund 500.000 Einwohnern bei.
www.dvv.de
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)

 

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