Land und EU stärken nachhaltige Start-ups mit bis zu 600.000 Euro Förderung pro Vorhaben

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Nordrhein-Westfalen gehört bundesweit zu den führenden Regionen der Green Economy. Bereits seit über zehn Jahren unterstützt das Land gezielt grüne Gründungen und stärkt damit die Innovationskraft der Umweltwirtschaft in NRW. Gefördert werden Projekte, die zu Klimaschutz, Klimaanpassung, Ressourcenschonung oder Biodiversität beitragen. Ziel ist es, die wirtschaftlichen und ökologischen Potenziale junger Unternehmen anzuheben und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes NRW weiter auszubauen. Der Wettbewerb „Grüne Gründungen.NRW“, 2023 gestartet, fördert innovative Start-ups mit bis zu 600.000 Euro pro Vorhaben.
Umweltminister Oliver Krischer: „Grüne Start-ups verbinden Klimaschutz mit Wertschöpfung. Wir unterstützen sie mit konkreten Mitteln und guter Vernetzung, damit aus Ideen marktfähige Lösungen werden und NRW seinen Vorsprung in der Umweltwirtschaft ausbaut.“
Förderfähig sind Vorhaben aus dem gesamten Spektrum der Umweltwirtschaft – etwa in den Bereichen Energie, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen, Umwelttechnik oder Mobilität. Auch Projekte, die auf die Ziele der EU-Initiative „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) einzahlen, können unterstützt werden. STEP fördert Vorhaben mit hohem wirtschaftlichen Potenzial, die zur Entwicklung oder Herstellung kritischer Technologien – etwa in der Digitalisierung, Ressourceneffizienz oder Biotechnologie – beitragen und strategische Wertschöpfungsketten in Europa sichern.
Wer kann sich bewerben:
Antragsberechtigt sind Unternehmensneugründungen aus der Umweltwirtschaft (kleine und Kleinstunternehmen). Nichtwirtschaftliche Einrichtungen wie Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Kammern oder Stiftungen können als Partner beteiligt sein, wenn sie Start-ups bei der Entwicklung von Prototypen unterstützen.
Einreichungsfrist:
Projektskizzen können bis zum 31. März 2026, 14:00 Uhr, eingereicht werden. Eine siebte Einreichungsrunde ist im dritten Quartal 2026 geplant.
Hintergrund
Das Land Nordrhein-Westfalen gehört zu den innovativsten Regionen der Europäischen Union und hat sich zum Ziel gesetzt, Vorreiter einer ökologischen Transformation im Sinne des Europäischen Green Deals zu werden. Der Förderwettbewerb „GrüneGründungen.NRW“ in Federführung des NRW Umweltministeriums ist ein wesentlicher Baustein dahin. Realisiert wird der Förderwettbewerb im Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021-2027.
Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw und #efrenrw.
Der Wettbewerb wird auch mit Mitteln der neuen EU-Plattform STEP ausgestattet. Mit STEP werden Projekte unterstützt, die für den europäischen Binnenmarkt neue und wegbereitende Elemente von erheblichem wirtschaftlichen Potenzial schaffen oder Wertschöpfungsketten unterstützen, um so strategische Abhängigkeiten zu verringern oder dem Mangel an Arbeits- und Fachkräften in der Europäischen Union entgegenzuwirken.
Weitere Informationen
- https://www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/gruene-gruendungennrw
- https://www.in.nrw/gruene-gruendungen-nrw
- https://www.umweltwirtschaft.nrw.de/willkommen/
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
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