Unsere Region führt deutschlandweites Ranking an

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Grundlage der Studie sind 23 Indikatoren in den Bereichen Familie, Wohnen, Ausgehen, Kultur und Gesellschaft, Sport und Freizeit sowie Verkehr und Versorgung; bei 15 Indikatoren steht die Metropole Ruhr an der Spitze. „Im Ruhrgebiet gibt es alles, was einen Standort lebenswert macht: erschwinglichen Wohnraum, gute Anbindungen und ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Das macht die Region für Familien, Fachkräfte, Studierende und Unternehmen zum idealen Lebensmittelpunkt“, so RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin.

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Neben kurzen Wegen ist günstiger Wohnraum essenziell für die Attraktivität von Städten und Regionen. Führend unter den zwölf Metropolregionen ist in der Gesamtkategorie Mitteldeutschland, das Ruhrgebiet liegt in dieser Kategorie auf Rang drei. Bei den Mieten für Wohnungen (durchschnittlich 8,30 Euro/Quadratmeter) und den Preisen für Eigentumswohnungen (2.271 Euro/Quadratmeter) liegt die Metropole Ruhr sogar jeweils auf Platz zwei.
Bei Freizeit- und Kultur schneidet das Ruhrgebiet spitzenmäßig ab: Mit seiner Event-, Club-, Kino-, Museums- und Operndichte liegt die Region im bundesweiten Vergleich ganz vorne. Mit durchschnittlich 5,2 Prozent weist das Ruhrgebiet auch den größten Anteil an Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen unter den deutschen Metropolregionen auf.
Weitere Infos zur Studie gibt es unter https://ruhrgebiet.de/pressemitteilungen/leben/pm-29012026
Regionalverband Ruhr (RVR)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) als Zusammenschluss von elf kreisfreien Städten und vier Kreisen hat den gesetzlichen Auftrag, die Gestaltung des Ruhrgebiets voranzutreiben. Er wurde am 5. Mai 1920 als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) gegründet und hat somit im Jahr 2020 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Sein erster Verbandsdirektor Robert Schmidt (1869-1934) gilt als der Vater der Regionalplanung. Er legte bereits 1912 einen Generalsiedlungsplan für das Ruhrgebiet vor, der später Grundlage für die überörtliche Planung von regionalen Grünzügen, Verbandsstraßen wie dem Ruhrschnellweg und den Revierparks werden sollte. Seit April 2024 ist Garrelt Duin als Regionaldirektor des Verbandes Nachfolger von Karola Geiß-Netthöfel, die die Geschicke des Verbandes von 2011 bis 2024 leitete.
Die gesetzliche Zuständigkeit des Verbandes für die Landesplanung fürs Ruhrgebiet wurde 1975 eingeschränkt, als Staatliche Regionalplanung jedoch 2009 zurück übertragen. Damit endete die drei Jahrzehnte dauernde planerische Dreiteilung des Ruhrgebiets (auf die Regierungsbezirke Düsseldorf, Münster und Arnsberg). Verbunden mit Änderungen des Gesetzes über den Verband änderte sich auch sein Name: 1979 wurde der SVR in Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) umbenannt, seit 2004 heißt der Verband Regionalverband Ruhr (RVR). Das Jubiläumsjahr 2020 war gleichzeitig das Jahr, in dem zum ersten Mal das Ruhrparlament als Verbandsversammlung von den Bürgern der Metropole Ruhr direkt gewählt wurde. Es beschließt über die Arbeit des Verbandes.
Rund 480 Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) planen und entwickeln die Region, managen Infrastrukturprojekten wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark, das regionale Radwegenetz sowie Wald- und Grünflächen. Auf allen relevanten regionalen Handlungsfeldern agiert der Verband entweder als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger für das Ruhrgebiet. Ziel ist es, die grünste Industrieregion der Welt zu werden. Zu seinen wichtigsten Gesellschaften gehören u .a. die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR).
Regionalverband Ruhr (RVR)
Infografiken: IW Consult GmbH
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